Die EU will uns Insekten als Lebensmittel schmackhaft machen – und der ORF spielt da kräftig mit. Sozusagen als Werbung und Einstimmung für einen TV- Bericht wurde man vor der Sendung schon über Tage darauf vorbereitet, dass Insekten das Lebensmittel der Zukunft sind. Wenn, wie in der Sendung dann gesagt wurde, etwa 2 Milliarden Menschen, hauptsächlich in Afrika und Asien, Insekten essen, dann sollen sie das doch tun. Und: Würden sie ihnen nicht schmecken, würden sie sie nicht essen. Ich sehe aber keinen Grund, die Europäer auf Insektenfresser umzuerziehen. Und wenn ein Testesser voll Begeisterung dann sagt: „… Man muss sich halt überwinden, aber sie schmecken eigentlich lecker…“, dann sagt das alles. Gespielte Begeisterung, denn … man muss sich halt überwinden und dann ist „lecker“ auch nicht mehr glaubwürdig. Wobei mir, ehrlich gesagt, das Wort „lecker“ in Österreich in den Ohren schmerzt.

Die EU will ja in Europa langfristig alles umkrempeln. Jetzt sollen eben die Essgewohnheiten geändert werden. Die Gesetzgebung wurde dafür schon angepasst. Waren z. B. in Deutschland vor ein paar Jahren Insekten als Lebensmittel verboten, sind sie laut EU jetzt zugelassen. Ganz zufällig oder vielleicht auch nicht wird dieses Insektenzeugs genau von jenen Menschen mehr oder weniger gern gegessen, die zunehmend als Flüchtlinge oder Zuwanderer nach Europa kommen. Passt doch haarscharf. Da passt es auch dazu, dass uns schon seit ein paar Jahren europäische und EU- Politiker darauf hinweisen, dass wir uns mit den Zuwanderern zu vermischen haben. Und für eine neue Bevölkerung braucht es eben auch passende Lebensmittel.

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