Wieder einmal wurde in Deutschland ein Mädchen vergewaltigt und dann ermordet. Wieder einmal ist der mutmaßliche Täter ein Asylwerber. (Ist „mutmaßlich“ auch noch aufrecht, nachdem er in Deutschland laut Medienberichten die Tat gestanden hat?). Es war sogar ein abgelehnter Asylwerber, der eigentlich gar nicht mehr in Deutschland hätte sein dürfen. Wieder einmal wird aus einer bestimmten Ecke versucht, diesen Mord als bedauerlichen Einzelfall darzustellen. Erschwerend kam in dem Fall dazu, dass der „mutmaßliche“? Täter samt Eltern und zahlreichen Geschwistern unbehelligt Deutschland Richtung Irak verlassen konnte, obwohl schon nach ihm gefahndet wurde. Zurück in den Irak, von wo die ganze Familie angeblich aus Angst um ihr Leben flüchten musste. Dort wurde er allerdings binnen kürzester Zeit von den irakischen Behörden geschnappt und nach Deutschland überstellt.

Bis jetzt wurde in solchen Fällen, also Vergewaltigung und Mord, in Deutschland nach Möglichkeit nicht allzu viel Aufsehen gemacht und z. T. versuchten die Behörden und einige Medien auch, so wenig wie möglich darüber zu berichten oder kamen zusätzlich mit Halbwahrheiten daher. Auch die Politik hielt sich bei solchen Fällen bisher sehr zurück und außer ausgelutschten Floskeln wie: „… Unsere/ meine Gedanken sind bei der Familie…“ oder so ähnlich kam nicht viel daher. Die Politik wies „selbstverständlich“ jeden auch nur angedeuteten Vorwurf der politischen Mitverantwortung an solchen Morden wegen einer falschen und gescheiterten Asylpolitik empört zurück. Denn wie sagte Kanzlerin Merkel einmal trotzig: „… Jetzt sind sie halt da…“ Wurden in solchen Fällen Trauer- und Gedenkkundgebungen angekündigt, passierte meist Unglaubliches. Sie wurden durch „Gegendemonstrationen“ gestört, totgeschwiegen und/ oder mit rechten bis rechtsextremen Parteien und Organisationen in Verbindung gebracht. Nach diesem Mord an einem deutsch- jüdischen Mädchen ist aber vieles anders. Es scheint, als sei dieser Mord genau einer zu viel gewesen. Die Bevölkerung tobt, die Medien schießen Breitseiten gegen die Politik ab. Im Mittelpunkt des Volkszorns steht die „Willkommenspolitik- Kanzlerin“ Merkel. Kommentare auf sozialen Medien und Zeitungsartikel bringen Zorn und Wut und Empörung über diesen Mord im Besonderen und ähnliche Morde im Allgemeinen zum Ausdruck. In den Medien zitierte Kommentare bringen die vorherrschende Stimmung zum Ausdruck: „Leider muss noch viel deutsches Blut fließen, bevor wieder Recht und Ordnung in unserem Land einkehrt. Was für eine skrupellose Volksverräterin“ oder: „Ohne Grenzöffnung würde Susanne jetzt noch leben“. Die Kanzlerin wird ganz offen als Mitschuldige und Mitverantwortliche auf Grund ihrer Flüchtlingspolitik für die Ermordung des Mädchens gesehen.

Die öffentliche Meinung hat Merkel anscheinend zum Umdenken angeregt. Aus der Ferne, nämlich aus Kanada, hat sie nach langem Schweigen zu dem Mord nicht nur ihre Standardfloskel abgespult, sondern sie sah sich bemüßigt zu sagen: „Das unfassbare Leid, das der Familie und dem Opfer widerfahren ist, berührt jeden und erfasst auch mich“, sprach von einem „abscheulichem Mord“ und „wir leiden mit der Familie“. Nur: Wer glaubt dieser Schauspielerin noch? Zu oft hat sie schon nach solchen Verbrechen ungerührt diese Sprüche von sich gegeben, ohne dass sich irgend etwas in ihrer Politik geändert hätte.

Advertisements