Bei der „never ending story“ über Asylwerber, Flüchtlinge, Migranten usw. wird von einigen Politikern immer wieder eine Verteilung auf alle EU- Staaten gefordert und dazu hört man bis zum Überdruss die alte Leier von der Solidarität. Von der geforderten Solidarität – von wem wohl gefordert? Von den bedingungslosen Befürwortern natürlich. Und von der verweigerten Solidarität in der Frage – warum gibt es wohl Verweigerer? Von den – noch – 28 EU- Staaten nehmen der Großteil aus irgendwelchen Gründen keine Flüchtlinge bzw. wollen die Flüchtlinge nicht in diese Staaten. Es bleiben dann eine Handvoll Staaten übrig, die „die Krot´fressen“ sollen, soll heißen, auf die sämtliche Flüchtlinge aufgeteilt werden sollen. Das sind, allen voran, Deutschland sowie Schweden, Österreich, die Niederlande, Frankreich. Dazu heißt es, ganz sicher nicht zu Unrecht, dass in diesen Ländern die großzügigen Sozialleistungen die Flüchtlinge wie ein Magnet anziehen. Zu den Sozialleistungen gehört ja auch die medizinische Versorgung und viele Asylwerber bzw. Flüchtlinge kommen deswegen, weil sie sich bei uns einer „medizinischen Runderneuerung“ unterziehen wollen. Das beginnt bei „A“ wie Augen und endet bei „Z“ wie Zähne. Ein Bekannter musste vor ein paar Tagen zu einer zeitaufwändigen Kontrolluntersuchung in ein Linzer Krankenhaus. Sein Eindruck: „Da sind 80 Prozent Ausländer in der Ambulanz, die kommen großteils nach 9 Uhr. Und wenn die nicht gleich drankommen, dann können sie auch laut werden. Die um 7 Uhr dort sind, das sind hauptsächlich Österreicher“. Seine Frau, die dabei war, meinte: „Ich glaube, es waren nur drei Viertel Ausländer“.

Speziell in Österreich dürften aber die Sozialleistungen nicht der einzige Grund sein, zu kommen. Ein nicht zu unterschätzendes Argument, Österreich als Zielland auszuwählen, ist die hohe Anerkennungsquote bei Asylanträgen. Die lag im Jahr 2017 bei 53 Prozent und somit weit über dem EU- Durchschnitt. Warum das so ist, kann aber niemand sagen. Dazu kann man lesen: „Über 60 Prozent aller positiven Asylentscheidungen in der EU entfielen auf Deutschland, das 325.400 Personen Schutzstatus gewährte. Dahinter folgen Frankreich (40.600), Italien (35.100) und an 4. Stelle Österreich (34.000), gefolgt von Schweden (31.200). Pro Kopf gerechnet liegt Österreich mit 3.865 pro 1 Million Einwohner EU- weit an 2. Stelle, nach Deutschland (3.945) und vor Schweden (3.125). Subsidiär Schutzberechtigte und andere Aufenthaltstitel gehen über diese Zahlen wahrscheinlich hinaus. In Summe müsste somit die von der Regierung festgesetzte Obergrenze von 35.000 für das Jahr 2017 überschritten worden sein. Zumindest bei denen, die einen Aufenthaltstitel bekamen.

Österreich bei Anerkennung…

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