Jetzt wurde also die Krise um die nächsten zwei Flüchtlingsschiffe im Mittelmeer, nämlich die „Lifeline“ mit 230 Flüchtlingen an Bord und das Containerschiff „Alexander Maersk“ mit mehr als 100 Flüchtlingen, doch noch beigelegt. Nachdem das dänische Containerschiff mit Genehmigung des italienischen Innenministers Salvini in einen sizilianischen Hafen einlaufen durfte, endete auch für die „Lifeline“ eine mehrtägige Odyssee. Malta, Italien und auch Spanien hatten sich ja geweigert, das Schiff in ihre Häfen einlaufen zu lassen. Nach Gesprächen zwischen Malta und Italien darf es jetzt aber doch Malta anlaufen, die an Bord befindlichen Migranten werden auf mehrere Länder verteilt. Allerdings wird das Schiff festgesetzt, also beschlagnahmt.

Für die NGO´s, die das Geschäft der Schlepper zum Abschluss bringen, nämlich die „Flüchtlinge“ in Europa abzuliefern, brechen wieder einmal härtere Zeiten an. Selbst aus dem Umfeld des angeblich flüchtlingsfreundlichen französischen Präsidenten Macron heißt es, es gibt „offenkundige Elemente von Illegalität beim Verhalten der Nichtregierungsorganisation“. Das ist aber sehr freundlich formuliert. Das Zusammenspiel von Schleppern und NGO´s mit ihren „Wassertaxis“ in die EU wird schwieriger werden; den NGO´s drohen Verfahren und Anklagen.

Übrigens; eine Schweizer Onlinezeitung bringt einen Bericht, der die 629 Flüchtlinge von der „Aquarius“ betrifft. Diese Flüchtlinge wurden ja nach Spanien gebracht, weil die „Aquarius“ weder in Malta noch in Italien anlegen durfte und auch Frankreichs Präsident Macron keine Genehmigung erteilte. Dem Bericht nach sind die Bewohner in der Gegend des Anlegehafens Valencia, in Cheste, stinksauer auf die Flüchtlinge und brachten das auch auf Facebook und Twitter zum Ausdruck. Der Grund für ihre Empörung ist, dass die Herren Flüchtlinge Kleiderspenden und Pflegepakete in Müllcontainer warfen, in Restaurants und Bars mit 100- Euro- Scheinen bezahlten und lautstark feiernd durch die Straßen zogen.

Der Bericht:

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