Am 14. 7. gab es in der „Krone“ eine sehr interessante Reportage mit dem Titel: „Die vergessene Insel“. Es ging da um die kleine italienische Insel Lampedusa, die durch den Ansturm von Flüchtlingen und ganz besonders durch die Katastrophe Anfang Oktober 2013, als knapp vor der Insel ein Schlepperschiff mit Flüchtlingen sank und 390 Menschen den Tod fanden, bekannt wurde. Wer kannte denn vor den Berichten über die Flüchtlinge, die mit Schlepperbooten von der libyschen Küste Richtung EU aufbrachen, diese 20 Quadratkilometer große, steinige Insel mit 6.500 Bewohnern?

Die Bewohner lebten bis etwa 2011 auf der Insel ein ruhiges, bescheidenes Leben. Sie lebten hauptsächlich von der Fischerei und vom Tourismus. Bis ausländische Fischkutter daher kamen und die Fischer arbeitslos machten. Bis 2011, bis der „Arabische Frühling“ losbrach und ab dem Zeitpunkt die Flüchtlinge auf der Insel ankamen und die Touristen verschwanden. Da begannen viele Inselbewohner zu verarmen. Es gab vorher schon auch Flüchtlinge, aber das war nicht dramatisch.Ab 2011 wurde es schlimm. „Es gab Zeiten, da wohnten auf der Insel mehr Asylwerber als Einwohner. „Die Einwohner waren hilfsbereit, spendeten Essen und Kleidung, nahmen die Flüchtlinge in ihren Häusern auf. Die Bürgermeisterin hatte die Leute gebeten, „der Humanität eine Chance zu geben“. Sie hätten aber auch ohne den Aufruf geholfen. Die Bürgermeisterin wurde geehrt, berühmt, ausgezeichnet. Sie wurde vom Papst gelobt und vom Ex- US- Präsidenten Obama eingeladen. aber „letztendlich führte uns ihr Kurs ins Chaos““, erzählte eine Ladenbesitzerin. Hotels, Restaurants, Läden gingen in Konkurs, die Kriminalitätsrate stieg dramatisch an. Für Frauen und Mädchen wurde es zu gefährlich, alleine auf die Straße zu gehen. Plötzlich herrschten neue Gesetze oder besser gesagt, keine Gesetze, sondern Anarchie. Eine Einwohnerin mit guten Arabisch- Kenntnissen hörte junge Flüchtlinge über ihre Straftaten prahlen, die sie in ihren Heimatländern begangen hatten.

Es kam mehrmals zu Tumulten und schweren Ausschreitungen auf der Insel. Einerseits randalierten die Asylwerber, zogen plündernd und brandschatzend durch die Hauptstadt der Insel, andererseits wollten die Bewohner wieder so leben, wie sie vorher lebten. Dem, wie die Autorin des Artikels schreibt, „kollektiven Mitleid folgte schließlich ein Gefühl der Ausweglosigkeit – und der Wut…“ 2017 wurde die Bürgermeisterin abgewählt; ihr Nachfolger gewann mit dem Slogan „Wir zuerst“. Es ist wieder ruhig geworden auf der kleinen Insel, aber zu spät. Die Schäden sind angerichtet. Die Schäden, die die Bewohner einer naiven, gutgläubigen, toleranten, mediengeilen Bürgermeisterin zu verdanken haben. Und auch der damaligen italienischen Regierung, die den Schleppern freie Hand ließ und nichts gegen den Ansturm der illegalen Flüchtlinge unternahm.

Der Fall der Insel Lampedusa ist ein Modellbeispiel im Kleinen. An dem kann man deutlich ersehen, was im Großen der EU bzw. einigen EU- Staaten in den kommenden Jahren blüht. Das Gerede, dass ja momentan „eh fast keine Asylweber/ Flüchtlinge/ Migranten kommen“, ist leeres Geschwätz, um die Leute zu beruhigen. Die Realität hört und sieht man in den Städten. Auf der Straße, in den Parks, in den Öffis, auf Bahnhöfen. Und in den Medien. Zumindest jene Fälle, die es noch in die Medien schaffen; wegen der politisch korrekten Berichterstattung. Politisch korrekte Berichterstattung über Ausländerkriminalität ist ja, wenn es keine Berichterstattung darüber gibt.

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