Gab es bisher nur ein Dauerthema in Medien und Gesellschaft, nämlich die Zuwanderung, so hat sich das Angebot jetzt glatt verdoppelt auf zwei; es kam das Wetter/das Klima dazu. Ist man mit offenem Ohr unterwegs, hört man mehr Diskussionen über Wetter und Klima als über z. B. illegale Asylwerber. Die Hitzewelle, die extreme Trockenheit, Starkregen und Klimawandel beherrschen die Unterhaltung. Von „Wetterfröschen“ wird sogar eingestanden, dass es schon immer Klimawandel gab; Eiszeiten genau so wie Wärmeperioden, kleine Ewigkeiten zurückliegend oder auch nur kurze Zeitspannen. Vom Großglockner ist z. B. bekannt und somit nicht in grauer Vorzeit passiert, dass dort, wo heute der Gletscher dahinschmilzt, damals das Vieh weidete. Aber es wird betont, dass der jetzige Klimawandel von den Menschen verursacht wird. Kohlendioxid heißt der Klimakiller, auch als CO2 bekannt und von dem Zeug stammen 97 Prozent aus natürlichen Quellen und nur 3 Prozent gehen auf menschliche Einflüsse zurück. Dieses Gas hat zwar nur einen Anteil von 0, 037 Prozent an der Atmosphäre, es soll aber für 20 bis 30 Prozent des Treibhauseffektes verantwortlich sein. Wasserdampf und Wolken hingegen sind für etwa 70 Prozent verantwortlich, aber davon hört man kaum was. Diese Zahlen hat übrigens ein Mitarbeiter des Max- Planck- Institutes veröffentlicht.

Die ganze Welt, pardon, fast die ganze Welt, hat sich jetzt dem Kampf gegen das CO2 verschrieben. Also weg von den fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energieträgern wie Sonne und Wind. Dabei ist CO2 der Ursprung des organischen Lebens durch die Fotosynthese. Es gilt also als bewiesen, dass der Mensch der Verursacher des Klimawandels ist. Könnte es aber nicht so sein, dass das nur die halbe Wahrheit ist? Klimawandel von warm auf kalt und wieder auf warm gab es also schon immer, das ist unbestritten. Man braucht in der Geschichte nicht weit zurückgehen, um zu dem Zeitpunkt zu kommen, als es global nur ein paar hundert Millionen Menschen gab und nicht knapp 8 Milliarden, so wie jetzt. Vor 500 Jahren z. B. gab es weltweit nicht mehr als etwa 500 Millionen Menschen. Dazu gab es keine Industrie im heutigen Sinn und keinen abgasreichen Verkehr so wie heute und natürlich auch wesentlich weniger Nutzvieh; wofür auch? Menschen und Tiere sind Warmblütler, sie geben Wärme ab. Hat jemals jemand Berechnungen angestellt, welchen Einfluss die Wärmeabgabe über den Atem oder über die Haut von knapp 8 Milliarden Menschen und einigen Milliarden Nutztieren auf die globale Temperatur hat? Vielleicht würde die ganze Wahrheit lauten: Wenn die Menschen schuld sind am jetzigen Klimawandel, dann deswegen, weil sich die Menschen unkontrolliert und fast selbstmörderisch vermehrt haben. Lebensfeindliche und lebensbedrohende Regionen werden nämlich mehr; deswegen gibt es auch „Klimaflüchtlinge“.

In den USA gibt es ein mysteriöses Monument, auf dem u. a. zu lesen ist, dass die Menschheit unter 500 Millionen gehalten werden soll.

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