Alle paar Tage liest man in den Medien (der ORF übt sich da sehr in Zurückhaltung) von Polizisten und mittlerweile auch Polizistinnen, welche im Dienst nicht nur beschimpft und bespuckt, sondern auch krankenhaus- oder zumindest krankenstandsreif verprügelt oder mit Messern attackiert werden. Ein Zeitungsartikel liefert auch aktuelle Zahlen dazu: Im ersten Halbjahr 2018 gab es österreichweit 1.261 verletzte Beamte, davon 42 Prozent, also 530 als Opfer sogenannter fremder Gewalt. Der Großteil dieser Täter, das steht allerdings nicht im Zeitungsartikel, sind kulturbereichernde Schutzsuchende. Ein besonders einprägsames Beispiel wird im erwähnten Zeitungsartikel beschrieben: Bei einer routinemäßigen Personenkontrolle in einem Zug rastet ein schutzsuchender Algerier mit mehreren „Alias- Identitäten“ (zum Bezug von Mindestsicherung oder Grundversorgung?) völlig aus und verletzt drei Polizeibeamte. Bei anderen dieser ehrenwerten Herren lässt sich z. B. die Nationalität nicht feststellen, weil trotz Aufforderung keine Ausweispapiere gezeigt werden. Ja, sind denn unsere Polizisten wirklich die Prügelknaben für eine völlig verfehlte und aus dem Ruder gelaufene Asylpolitik der letzten Jahre, warum müssen sie für die Verantwortungslosigkeit der Politiker büßen? Nicht feststellbare Nationalität: Wurden etwa keine Fingerabdrücke samt Identitätsfeststellung bei der Einreise oder später beim Stellen des Asylantrages genommen? Na, und wie wäre es mit Beugehaft, bis den Herren einfällt, von wo sie herkommen? Außerdem muss man sich schon fragen, wozu unsere Polizisten eine Waffe tragen. Dass Österreich nicht der Wilde Westen ist, das ist schon klar, aber warum soll ein Polizist das Risiko eingehen, sich zu Tode prügeln oder abstechen zu lassen, wenn er doch eine geladene Waffe trägt. Oder ist ihm etwa in solchen Fällen der Waffeneinsatz zur Selbstverteidigung strikt untersagt, stehen die meist ausländischen Gewalttäter etwa unter „Artenschutz“?

Dass die Polizei mit „Stichwesten“ ausgerüstet wird, ist recht und schön und gut und leider auch notwendig. Besser und sicherer wäre es aber für die Polizei, bewaffnete oder auch unbewaffnete Gewalttäter wenn nötig mit Waffengewalt zu neutralisieren oder mit Androhung von Waffengewalt in Schach zu halten statt das eigene Leben zu riskieren. Zusätzlich soll das Innenministerium die Anstrengungen verstärken, solche Typen ehest in ihr Heimatland zurückzuschicken. Für Gewalttäter darf es keine Schonung oder Duldung geben.

Mittlerweile sind wir knapp dran, dass eine Äußerung von Kurt Tucholsky traurige Realität wird: „Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht“.

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