Das Thema „Asyl- Lehrlinge“ wird langsam unerträglich. Politiker und Ex- Politiker plädieren für ein Bleiberecht statt Abschiebung, viele Wirtschaftstreibende und sogenannte Promis ebenfalls und jetzt mischt sich auch noch die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes in die Debatte ein. Eigentlich wäre es deren Aufgabe, die Einhaltung der Gesetze, der Verfassung zu überwachen und zu garantieren und nicht die Aushebelung und Umgehung von Gesetzen zu fordern und zu fördern. Denn eines muss schon klar sein: Bevor das Gesetz missachtet wird, in dem Fall mit einem ominösen Bleiberecht, soll über eine Änderung des Gesetzes geredet werden. Damit dann alles im gesetzlichen Rahmen seine Ordnung hat. Interessant bei dieser Debatte ist ja auch, dass es „ganz zufällig“ die mit Abstand meisten „Asyl- Lehrlinge“ in Oberösterreich gibt, wo der grüne Integrations- Landesrat Anschober aktiv ist. Im wesentlich einwohnerstärkeren Wien sind es nur ein Bruchteil davon. Interessant ist auch die Tatsache, dass sämtlichen Lehrherren ja bekannt ist, dass nach geltender Rechtslage auch ein Lehrling abgeschoben werden kann, solange er keinen rechtskräftigen positiven Asylbescheid in den Händen hat und dass etwa jeder zweite dieser Lehrlinge schon gegen einen negativen Asylbescheid Berufung eingelegt hat. Macht nichts; man nimmt die Lehrlinge trotz theoretisch drohender Abschiebung auf und schreit dann Mord und Zeter, wenn es dann soweit ist.

Wenn hier linkslastigen und gutmenschlichen Forderungen entgegen der Gesetzeslage nachgegeben werden sollte, würden sich ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Man könnte dann bei vielen Fragen und in vielen Bereichen die bestehenden Gesetze ignorieren und das machen, was die lautesten Forderer und Schreier fordern. Und zu den jugendlichen „Asyl- Lehrlingen“ möchte ich erwähnen, dass die, so wie es heißt, beim Familien- Nachzug bevorzugt sind. Dass also, sofern nicht schon die ganze Familie bei uns zu Gast ist, in absehbarer Zeit Großfamilien nachkommen werden. Und da der stärkste „Asyl- Lehrberuf“ der des Kochs ist und, wie allgemein bekannt, der Großteil der zu uns Geflüchteten und somit auch der Lehrlinge islamischen Glaubens sind, eine berechtigte Frage dazu: Wird von diesen Lehrlingen auch Schweinefleisch verkocht, z. B. zu knusprigem Schweinebraten oder zu Schnitzel? Oder müssen sich die Gäste auf eine „halal“- Küche umstellen? Die Frage nach dem Umgang mit Schweinefleisch trifft natürlich auch auf andere Berufe, wie z. B. Verkäufer in Lebensmittelbetrieben, zu. Und es gab ja auch schon anerkannte Flüchtlinge, die die Arbeit als Abwäscher in einem Gasthaus verweigert haben, weil sie dabei mit Alkohol in Berührung gekommen wären.

Das Thema „Asyl- Lehrlinge“ wurde jetzt um eine Facette reicher. Wie gemeldet wurde, soll die Lehre für Asylwerber abgeschafft und eine neue Regelung erarbeitet werden, die auch für schon begonnene Lehrverhältnisse zutreffen soll. Wie das im Detail aussehen wird, wird sich zeigen.

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