Beim Thema Massenmigration aus Afrika bzw. über das Mittelmeer nach Europa oder genau genommen in einige EU- Staaten werden schon alle denkbaren Möglichkeiten vorgebracht, gibt es kein Tabu mehr. Da gibt es einmal die Idee, alle in Europa aufzunehmen und womöglich sogar in Afrika abzuholen. Alle, die kommen wollen. Aus Solidarität und weil sie vor Krieg, Verfolgung, Armut, Klimawandel usw. flüchten müssen. Es wird natürlich nicht offen gesagt, dass es sich da um hunderte Millionen handeln könnte. Da gibt es auch die Idee, nach australischem Vorbild die Grenzen absolut dicht zu machen. Wenn es trotzdem welche bis an die Küste schaffen, werden sie auf abgelegene australische Inseln gebracht. Seit es diese Maßnahme gibt, hat Australien seine Anziehungskraft für asiatische „boat- people“ verloren. Israel macht es übrigens ähnlich; seine Grenzen, zu Land wie zu Wasser sind absolut dicht. Und dann gibt es auch die Idee, die EU- Außengrenzen absolut dicht zu machen und in Absprache mit nordafrikanischen Staaten dort sogenannte Anlandeplattformen (oder wie immer man diese Einrichtungen nennen will) zu errichten. In diesen Einrichtungen soll dann, z. B. durch die UNO, darüber entschieden werden, wem Asyl gewährt wird und somit in die EU darf und wer in sein Herkunftsland zurück muss oder in Nordafrika bleibt, falls er bleiben darf. Aus Österreich kommt zu dieser Idee jetzt eine verschärfte Variante. Demnach sollte die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, mit Truppen von EU- Staaten oder mit einer eigenen EU- Truppe gleich Territorien in Nordafrika zu besetzen, um eben diese sogenannten Anlandeplattformen errichten zu können.

Damit wäre das ganze Spektrum von ganz offen bis ganz dicht abgedeckt. Bei der letzten Variante würden viele von einem Angriffskrieg gegen Afrika reden, vom Einmarsch und von Besatzung in Afrika und von „Rommel im Kopf“. Bei der ersten Variante würden viele davon reden, dass jemand die Afrikaner unbegrenzt in die EU einmarschieren lassen will. Es wird immer mehr ein ideologischer Kampf, der die Realität zu verdrängen droht. Vor ein paar Tagen gab es im Netz eine wilde Geschichte zu lesen, da ging es um die Massenzuwanderung 2015/2016. Es soll da im Beisein des damaligen US- Außenministers John Kerry, also unter Präsident Obama, über diese Massenzuwanderung gesprochen worden sein. Kerry soll dazu sinngemäß gesagt haben, die USA hätten in dem Fall Folgendes gemacht: Wir hätten an der Grenze einen Zaun errichtet und die Kameras aller Fernsehstationen darauf gerichtet.Wenn der Erste versucht hätte, über den Zaun zu kommen, hätten wir ihn mit scharfer Munition unter Feuer genommen. Wir hätten das in die ganze Welt übertragen und dazu ausrichten lassen: Den nächsten, die es versuchen, wird es genau so ergehen.

Ob es dieses Gespräch jemals wirklich gab, weiß ich nicht. Es darf auch bezweifelt werden. Es war aber zu lesen.

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