Schon eine Weile schreit die sogenannte Weltöffentlichkeit wegen einer anstehenden Entscheidungsschlacht in Syrien, genau genommen in der nordwestlichen Provinz Idlib an der türkischen Grenze. Dort haben sich ja geschätzte 60.000 bis 100.000 sogenannte Rebellen und Terroristen auf die Schlacht vorbereitet bzw. wurden auch von westlichen Staaten und deren Diensten mit großzügiger Unterstützung für den Kampf vorbereitet. Es heißt, dass bei den Islamisten auch NATO- Waffen im Einsatz sind. Da in der Provinz auch bis zu drei Millionen Zivilisten leben, ein Teil davon Binnenflüchtlinge, wird vom Westen auch vor einer drohenden humanitären Katastrophe gewarnt. Der Westen erwartet eigentlich, dass die syrische Regierung den Terroristen und Rebellen mitsamt den Söldnern aus Europa, China, den Kaukasus- Staaten usw. die Region überlässt und somit einen Endlos- Krieg hinnimmt. Und das, obwohl sogar der UN- Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, die Eliminierung der Terroristen befürwortet.

Lange bevor der Westen vor dieser Schlacht und den Folgen zu warnen begann, hat die syrische Regierung vor einem zu erwartenden Chemiewaffenangriff auf Zivilisten in der Provinz Idlib gewarnt. Es hieß, Funde von Chemikalien in eingenommenen Stellungen von Terroristen deuten darauf hin, dass Chemieattacken auf Zivilisten vorbereitet werden, um sie dann den syrischen Truppen in die Schuhe zu schieben; sie als Kriegsverbrecher zu präsentieren. Dazu hat auch der Senator des US- Bundesstaates Virginia in einem Interview mit einer britischen Zeitung erklärt: „Vor ungefähr vier Wochen erfuhren wir, dass der britische Geheimdienst einen Angriff mit Chemiewaffen- Einsatz vorbereitet hatte, um die syrische Regierung dafür verantwortlich zu machen…“ Bei solchen Vorfällen waren immer die berüchtigten „Weißhelme“ beteiligt und die dürfen auch in Zukunft nicht fehlen. Wie es heißt, haben sie angeblich schon einige Videos angefertigt, die nach dem „syrischen“ Chemiewaffenangriff der Welt präsentiert werden sollen. Als „Rechtfertigung“ für einen völkerrechtswidrigen Großangriff. Das hat ja schon früher funktioniert und die westlichen Mächte warten ja darauf, militärische „Vergeltungsschläge“ durchzuführen und die syrische Regierung wurde auch schon auf diese zu erwartenden „Vergeltungsschläge“ hingewiesen. Den letzten großen Militärschlag als „Vergeltung“ für einen angeblichen Chemiewaffeneinsatz der syrischen Armee war von den USA, Frankreich und Großbritannien durchgeführt worden. Beim nächsten geplanten „Vergeltungsschlag“ soll auch Deutschland mitmachen. Wie seit Tagen berichtet wird, gehen deswegen in Deutschland die Wogen hoch. Man muss sich aber auch wirklich fragen, ob die Deutschen völlig verrückt geworden sind und es scheint, dass man die Frage mit „ja“ beantworten kann. Die deutsche „Kriegsministerin“ Von der Leyen, auch als „Flinten- Uschi“ bekannt, lässt nämlich einen Luftwaffeneinsatz in Syrien ohne Bundestagsmandat prüfen. Sie ist also gewillt, Deutschland in einen Angriffskrieg zu verwickeln. Vorbeugend wurde schon einmal der Straftatbestand der „Vorbereitung eines Angriffskrieges“ aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. In Deutschland streiten sich nämlich jetzt die Fachleute, ob eine solche Kriegsbeteiligung rechtswidrig wäre oder nicht. Und da wollen sich die Deutschen von der NATO wirklich hineinziehen lassen? Bei der Beteiligung an so einem rechtswidrigen Kriegseinsatz würden sie sich doch auf gleiches Niveau wie die Terroristen in Syrien begeben.

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