Vor etwa drei Monaten berichteten die Medien darüber, dass viele Mitglieder der im Syrien- Krieg bekannt gewordenen angeblichen Hilfsorganisation „White Helmets“ oder „Weißhelme“ evakuiert wurden, weil es für sie angeblich wegen der russischen Bombardements im Kampf gegen Terroristen und gegen den IS im Nordwesten Syriens zu gefährlich wurde. Diese häufig als „heldenhafte Retter“ dargestellten Weißhelme wurden im Zuge der Evakuierung zur Überraschung Vieler von Syrien über die Grenze nach Israel und von dort weiter nach Jordanien gebracht. Es waren damals mehr als 400 Personen; Männer, Frauen und Kinder. Sie alle sollten im Rahmen eines „Resettlement- Programmes“ in westliche Länder umgesiedelt werden und Deutschland, Großbritannien und Kanada machten rechtlich verbindliche Zusagen, Weißhelme samt Familienmitgliedern aufzunehmen. Die Holländer waren ursprünglich auch dafür, aber sie haben es sich anders überlegt. Die Weißhelme sollten spätestens nach einem Aufenthalt von drei Monaten in Jordanien umgesiedelt werden. Der Plan zur Rettung der Weißhelme soll übrigens von der NATO gekommen sein.

Die Zeit verging und nichts tat sich und man hörte nichts von der Umsiedlung. Die Jordanier wollten die Weißhelme loswerden, aber die Aufnahmeländer wollten sie trotz Zusage nicht haben, hatte man den Eindruck. Jetzt endlich soll Bewegung in die Sache gekommen sein, 279 Weißhelme sollen Jordanien in Richtung Aufnahmeländer verlassen haben. War bzw. ist z. B. in Deutschland was davon zu hören? Begeisterung, Jubel, Medienberichte? Meines Wissens nach Fehlanzeige. Könnte es vielleicht sein, dass diese Weißhelme zwar als Handlanger und Helfershelfer, als Truppe für bestimmte Drecksarbeiten, bei den westlichen Unterstützern gefragt war im Kampf gegen Assad, aber dass man sie nicht als „Gäste“ im eigenen Land haben will? Weil sie eventuell zu viel wissen. Weil sie ihr Kriegshandwerk zu gut verstehen. Weil die westlichen Unterstützer zu viel über ihre Vorgangsweise und ihre Aktivitäten wissen. Weil sie wissen, wer ihre islamistischen, terroristischen Freunde sind. Weil sie ganz einfach ein wenig Angst haben vor ihnen.

 

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