Ich sage es ganz offen; auch ich habe mir das neue Buch von Thilo Sarrazin mit dem Titel „Feindliche Übernahme“ gekauft und es natürlich auch gelesen. Von jenem Thilo Sarrazin, der mit seinen Büchern zum erklärten Feindbild aller Migrationsbefürworter in Europa wurde. Was gab es doch für ein Geschrei, ja Wutgeheul, als 2010 sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ erschien und auch seine folgenden Bücher lösten erregte Debatten aus. Die Hasspostings, die er erhält, lösen aber keinen Sturm der Entrüstung aus. Sarrazin zog mit seinen Büchern den Hass seiner Gegner auf sich und er wurde und wird körperlich bedroht. Die SPD, deren Mitglied er nach wie vor ist und für die er jahrelang als Finanzsenator in Berlin tätig war, versuchte erfolglos, ihn aus der Partei auszuschließen. Und auch dieses neue Buch ist ein Buch mit erschreckender Aussagekraft. Und es ist nicht aufgebaut auf Schätzungen und Vermutungen von Sarrazin, sondern auf Fakten und Zahlenmaterial von öffentlichen Stellen, frei zugänglich, von Ämtern, Behörden, Regierungsstellen. Dass dieses Buch gerade für die Politik, für Parteien und Politiker wie das sprichwörtliche rote Tuch wirkt, verwundert auf den ersten Blick. Wenn man dann aber liest, wie die Politik in Sachen Migration, Islamisierung und Steuergeld die Bevölkerung austrickst,täuscht, ruhig zu stellen versucht, mundtot macht und Fakten verdreht, verwundert nichts mehr. Gleiches Recht für alle, ein Grundrecht, wird unterwandert und schrittweise abgeschafft und alles andere besorgt die politische Korrektheit. Und das ist sicher nicht nur in Deutschland so. Die Tatsache, dass der Islam nicht kompatibel ist mit den Gesetzen und der Gesetzgebung eines von jeder Religion strikt getrennten Staates wird bestritten. Im gelebten Islamzählen aber nur die Gesetze und Regeln des Koran, der Hadithen und der Sira. Das haben auch in Österreich Umfragen unter Moslems schon mehrmals bestätigt. Sarrazin hat mit diesem Buch wieder einmal nicht nur einen Finger in eine offene Wunde gelegt, sondern gleich die ganze Hand und die Wunde ist der Umgang des Staates mit dem Islam in Europa. Die mit Blindheit geschlagene und von selbstzerstörerischer Toleranz geprägte Politik macht mit ihren Werten und demokratischen Regeln den Weg frei für das Zustandekommen einer undemokratischen, intoleranten, vom Islam dominierten Gesellschaft. Diese Entwicklung ist nicht nur weltweit zu beobachten, sondern auch in der EU. Ein typisches Beispiel für einen Staat außerhalb der EU ist die Entwicklung in der Türkei. Die ist auf dem Weg vom laizistischen Staat des Kemal Atatürk zu einem Gottesstaat.

Sarrazins Buch müsste zur Pflichtlektüre für alle Politiker werden, mit täglichen Lesestunden. So lange, bis sie kapieren, worum es in dem Buch geht. In dem Zusammenhang hätte ich auch noch eine Frage an die österreichische und speziell an die Wiener Politik und an die verantwortlichen Leute (oder sind sie nur zuständig?) des Schulwesens: Gibt es schon konkrete Maßnahmen als Folge des von einer Lehrerin veröffentlichten Buches, in dem es hauptsächlich um gravierende Missstände im Zusammenhang mit islamischen Schülern bzw. Zuwanderern geht?

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