Soeben habe ich mit Schrecken einen Artikel über die Bevölkerungszunahme Österreichs gelesen. Der Artikel beruht auf Angaben der Statistik Austria. Die wiederum hat errechnet, dass Österreich schon 2022, also sehr bald, mehr als 9 Millionen Einwohner haben wird, was schon fast einer Bevölkerungsexplosion gleichkommt. Wie ist das möglich, wo doch schon lange ein Geburtenrückgang zu beklagen ist und eine fortschreitende Überalterung in Österreich stattfindet? Ach ja; die Zuwanderung macht´s möglich. Und mit Hilfe der Zuwanderung soll Österreich bis 2080 sogar auf 10 Millionen anwachsen. Es heißt zwar: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, aber die Statistik Austria hat sich in dem Fall bis 2080 vorgewagt und wenn nicht was wirklich Welterschütterndes passiert, kann an der Vorschau eigentlich nichts schiefgehen. Nehmen wir die Asylwerber bzw. Zuwanderer aus Vorderasien und Afrika mit ihrer hohen Geburtenrate plus Familiennachzug plus fortlaufende Migration (Stichwort: UN- Migrationspakt) samt Nachwuchs, dann ist man fast versucht zu sagen, dass die 10- Millionen- Marke ganz locker vor 2080 geknackt werden sollte. Gerade im Zusammenhang mit Migration kommen aber so belanglose Nebensächlichkeiten wie z. B. Arbeitsplätze, Arbeitslosigkeit, Ausbildung etc. ins Spiel und beispielsweise auch ein 50- seitiger AMS- Bericht, der im Frühjahr an die Öffentlichkeit gelangte. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass der Anteil an Arbeitslosen unter Ausländern und Österreichern mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich hoch ist und viele Migranten für den Arbeitsmarkt ungeeignet sind. Mit anderen Worten: Je mehr Migranten, desto mehr Arbeitslose. Viele davon haben Familie und somit sind auch die vom Staat zu alimentieren. Und gab es in jüngerer Zeit nicht auch mehrmals Berichte darüber, dass die Digitalisierung zwar auch Arbeitsplätze schaffen, aber unter dem Strich viele Arbeitsplätze vernichten werde? Das heißt bis jetzt: Die Bevölkerung wird weiter zunehmen, die Zahl der Arbeitslosen und Mindestsicherungsbezieher wird steigen, der Anteil der erwerbstätigen Bevölkerung wird eher zurückgehen. Ob es da wirklich klug und vorausschauend und verantwortungsvoll ist, eine schnelle und nachhaltige Bevölkerungszunahme zu beklatschen und zu bejubeln? So nebenbei gesagt; durch eine großteils kulturfremde Zuwanderung, die eine Parallelgesellschaft aufbaut. Ach ja; ich vergaß zu erwähnen, dass das ja alles Steuerzahler sind bzw. werden; zumindest theoretisch. Aber Konsumenten werden sie sicher. Sie geben auf jeden Fall Geld aus, auch wenn sie das vom Staat bekommen, ohne dafür gearbeitet zu haben. Kein gutes Geschäft für den Staat.

Dass mit zunehmender Bevölkerung auch immer mehr Boden verbaut und versiegelt wird, die Anbauflächen schrumpfen (Versorgungssicherheit!), die Umwelt mehr belastet wird, die Ressourcen wie z. B. Trinkwasser geplündert werden, sei nur mehr am Rande erwähnt.

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