Es gibt dumme Menschen; das ist halt so und es können ja auch nicht alle Menschen gleich klug sein. Damit muss die Menschheit leben können und sie kann es auch. Intelligenz und Klugheit sind eben nicht auf alle Menschen gleich verteilt. Mehr oder weniger dumm sein ist auf jeden Fall besser als mehr oder weniger kriminell sein oder gewalttätig oder unzurechnungsfähig. Ein dummer Mensch richtet jedenfalls in der Regel weniger Schaden an als dumme Politiker und dafür wird leider immer wieder der Beweis geliefert. Abgesehen davon, dass EU- Politiker bestrebt sind, solch Beweise möglichst oft zu erbringen, versuchen das auch nationale und regionale Politiker. Laufend werden Fälle publik gemacht, in denen Politiker nicht nur Mitglieder ihres Berufsstandes von anderen Parteien auf das Gröbste beschimpfen, verleumden oder gar bedrohen; meist über die sogenannten “Sozialen Medien”. Da wird jemand als “Nobelhure der Neonazis” beschimpft. Da wird jemand als “Dreckstück”, als “Bauerntrampel”, als “dumme Kuh” bezeichnet. Da werden welche als “Nazis” oder “Neonazis” beschimpft. Da wird eine ganze Nation als “Nazion” verunglimpft. Da wird einer ein “lausiger Bettler” geheißen, jemand anderer eine “Missgeburt” etc. Ein anderer wird ein “A….loch” geheißen oder “A….küsser” usw. Politiker, die öffentlich solche Äußerungen von sich geben, können nur als dumm eingestuft werden. Sie schaden nicht nur sich selbst, sondern auch jener Partei, der sie angehören. Von dieser Partei wurden sie ja nach oben befördert. Aber diese Leute schaffen wenigstens für ein paar Momente eine Erweiterung ihres Bekanntheitsgrades.
  Es gibt aber noch eine andere Art von politischer Dummheit. Dazu gehört, sich massiv gegen die Bevölkerung zu stellen und Positionen zu vertreten, die mehrheitlich nur verständnisloses Kopfschütteln auslösen. Ein solcher Fall ist jetzt wieder eingetreten. Auf Grund vieler ähnlicher Vorfälle und letztendlich wegen der tödlichen Messerattacke auf einen Beamten in Dornbirn plante der Innenminister jetzt eine “Sicherungsverwahrung für gefährliche Asylwerber”, die aber die Änderung eines Verfassungsgesetzes erforderlich macht. Das wiederum ist nur mit einer Zweidrittel- Mehrheit im Parlament möglich und dafür braucht die Regierung auch die Stimmen der Opposition. Die Opposition ist aber gegen diese Gesetzesänderung – weil der Innenminister ja von der verhassten FPÖ ist , weil sie diese Maßnahme für nicht notwendig hält, weil diese Maßnahme ein “Ablenkungsmanöver” sei.
  Der SPÖ und den NEOS ist es anscheinend wichtiger, dass gefährliche, straffällig gewordene und verurteilte Asylwerber und Flüchtlinge weiterhin in Freiheit sind, statt die Österreicher vor diesen Leuten zu schützen. Es ist politische Dummheit, eine solche Einstellung zu vertreten und das werden die nächsten Wahlen bestätigen.
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