Ein Hauseigentümer schießt einen Einbrecher an – und sieht sich mit massiven Problemen konfrontiert. Die Verteidigung seines Eigentums mit der Waffe könnte ihm schlimmstenfalls eine lange Haftstrafe wegen Notwehrüberschreitung, eventuell auch unbedingt, hohe Schmerzensgeldzahlungen an den angeschossenen Lumpen, ein Verfahren wegen des Besitzes einer illegalen Waffe einbringen und wer weiß, ob sich nicht noch was findet. Und für den „Mitternachtsfacharbeiter“ könnte ein gefinkelter Winkeladvokat mit Unterstützung eines toleranten Richters sogar einen Freispruch herausschinden. Verrückt. Ein 14- jähriger Schüler vergewaltigt eine Mitschülerin, sein gleichaltriger Freund hilft ihm dabei und filmt auch noch alles. Damit es was zum Herzeigen gibt in der Schule. Und es wird auch fleißig hergezeigt und deswegen fliegt die Sauerei auf. Ein mehr als verständnisvoller Richter verurteilt den Vergewaltiger zu zwei Jahren Haft, davon aber nur zu vier Monaten unbedingt, wobei die U- Haft angerechnet wird. Und weil er in der Haft so brav war, wird er wohl auch noch vorzeitig entlassen. Und eine Sexualtherapie, zu der er auch verurteilt wurde, hat er schon einmal abgebrochen. Also war da schon einmal was; bei jetzt 14 Jahren. Und sein sauberer Freund, der „Kameramann“, der das Mädchen festhielt, kam mit 15 Monaten bedingt davon. Da kriegt man ein ungutes Gefühl. Und dann liest man in unregelmäßigen Abständen von Massenschlägereien unter Asylwerbergruppen, von massenhaften Drogendealereien, von Messerstechereien, von erwürgten und erstochenen jungen Frauen und man liest leider viel zu oft von solchen Sachen. Und man liest auch von Sicherheitsgipfeln wegen dieser Probleme – und es passiert so gut wie nichts. Man soll ja den Problemen positiv gegenübertreten. Leicht gesagt; es erwischt ja keine Politikerkinder und keine Politiker, da kann man schön reden. Und es wird immer wieder lautstark darüber gejammert, dass die Falschen abgeschoben werden, nämlich die Guten. und die nicht Guten lässt man hier, weil man sie nicht abschieben kann, weil sie in der Heimat schlechte Haft oder Diskriminierung erwartet. Aber die Guten, die man abschieben will, haben halt auch keinen Asylgrund. An der Misere ist aber in erster Linie die Gesetzgebung schuld. Und wenn junge Gute ohne Asylgrund wegen ihrer Arbeit hierbleiben sollen, dann möge ihnen doch der Gesetzgeber ab dem ersten Lehr- oder Arbeitstag den Asylstatus entziehen und sie als Migranten behandeln.

Und dann zerbrechen sich einige Politiker und Medienmenschen ihren klugen Kopf, wie man wohl die in Syrien festgenommenen österreichischen IS- Kämpfer (oder sind es gar für den IS kämpfende Asylwerber und Flüchtlinge?) schnell wieder heim ins gelobte Land Österreich holen kann. Was geht in den Köpfen dieser Politiker und Medienmenschen eigentlich vor? In der „Krone“ vom 20. 2. 2019 bringen es Christian Hauenstein mit seiner Kolumne „Im Dienste eines anderen Staates“ und erst recht Jeannee mit seiner Post „Dschihadisten aus Österreich“ so was von treffend auf den Punkt; treffender geht nicht. Kurz und bündig zusammengefasst: Für dieses IS- Gesindel hat in Österreich kein Platz mehr zu sein! Und dann gab es da eine Diskussionssendung zum Thema Migration und Abschiebungen, bei der eine einst geachtete OGH- Präsidentin, spätere Bundespräsidentschaftskandidatin und jetzige NEOS- Mandatarin ihren letzten Rest an Glaubwürdigkeit lächelnd verspielte. Ihr gelang das mit Leichtigkeit mit Wortmeldungen wie : „… Wenn er nicht stiehlt, niemanden umbringt, also nicht straffällig wird, aber hier unsere Werte nicht anerkennt, also gegen die Gleichberechtigung der Frau ist – na gut, das werden wir verschmerzen können … Ja, wir werden damit leben müssen“. Das sagte eine der Galionsfiguren der NEOS. Von jenen NEOS, die eine offensive pro- EU- Politik betreiben und genau so wie die EU gefragt und ungefragt immer wieder die Werte der EU betonen und die „Werte“ als das Um und Auf sehen. Diese Frau strafte mit ihren Äußerungen das Gerede von den „Werten“ Lügen. Und das mit einem Lächeln auf den Lippen.

All das ist in Summe schon sehr bedenklich.

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