Bevor das letzte Widerstandsnest des IS an der syrisch- irakischen Grenze von den Syrisch- Demokratischen Kräften angegriffen wird, haben jetzt mehr als 40 LKW mit Männern, Frauen und Kindern das Dorf verlassen. Berichten zufolge seien das großteils Ausländer gewesen, auch Österreicher waren darunter. Wohin diese IS- Mörder samt Familien “gerettet”werden, ist nicht bekannt. Man wird aber sicher wieder von ihnen hören.
  Human Rights Watch weist darauf hin, dass der Schutz der Zivilisten Priorität habe. “Nur weil es Familien, IS- Mitglieder oder Sympathisanten sind, nimmt ihnen das nicht ihren Schutzstatus”, wird betont. Dieses Mitgefühl für IS- Verbrecher und Schwerkriminelle mutet schon etwas sonderbar an. Als die IS- Mörder in ihrem Macht- und Blutrausch noch voll Begeisterung Dörfer mit Zivilisten ausrotteten und massenhaft Köpfe abschnitten und diese bestialischen Taten auch noch im Internet veröffentlichten, vermisste man die Besorgnis von HRW und ähnlichen Organisationen den Zivilisten gegenüber, die den IS- Mördern hilf- und schutzlos ausgeliefert waren. Im Gegenteil; wenn die syrische Armee und ihre Verbündeten zum Schutz der Zivilisten einen Großangriff gegen IS- Hochburgen starten wollten, wurden sie in den westlichen Medien als brutale Schlächter hingestellt, die ganz bewusst den Tod von Zivilisten in Kauf nehmen. Die IS- Leute mussten geschont werden.
  Es ist wie schon erwähnt, nicht bekannt, wohin diese IS- Leute „gerettet“ werden und auch nicht, von wem sie „gerettet“ werden. Von der syrischen Armee und ihren Verbündeten aber sicher nicht. Bekannt ist aber, dass es nicht die erste Rettungsaktion dieser Art ist. Von einer wird berichtet, bei der ein Konvoi von etwa 400 Bussen und LKW mit mehreren tausend IS- Kämpfern und Familienmitgliedern mit unbekanntem Ziel losfuhr, bevor es „eng“ wurde. Das dürfte jetzt ungefähr ein Jahr oder etwas länger zurückliegen. Und mit den inhaftierten IS- Leuten und deren Angehörigen ist das auch so eine Sache. Offiziell heißt es, eine Rückholung in ihre Heimat, also auch nach Österreich, komme nicht in Frage. „Wir wollen uns doch keine lebenden Zeitbomben heimholen“ wird betont. Es gibt aber berechtigte Zweifel an dieser Haltung. Sie seien ja österreichische Staatsbürger, wird von NGO´s und Opposition betont. Dass die mit einem Federstrich aberkannt werden muss, wegen Teilnahme an einer Terrororganisation, kommt diesen Leuten nicht in den Sinn. Irgendwann werden wir draufkommen, dass zumindest ein Teil dieser schutzwürdigen Menschen wieder in der Heimat ist und die Wohltaten des Sozialstaates genießt. Und deren Pofer sind vergessen. Die haben halt Pech gehabt.
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