Ein neues Klimarettungs- Phänomen ist dabei, die Welt zu erobern. Es nennt sich „Extinction Rebellion“ was in etwa mit „Aufstand gegen die Auslöschung“ oder Ausrottungsrebellion“ übersetzt werden kann. Greta Thunberg oder die „Kleine Greta“, die Klimaschutzaktivistin aus Schweden, ist also in punkto Klimaschutz zu wenig aggressiv. Die kleine Greta, die die Schüler zum Schulschwänzen animiert, (was von einigen unserer Politiker bis einschließlich Bundespräsidenten auch noch gutgeheißen wird!) kam zur Papstaudienz zwar mit einem Plakat „Join the climate strike“ in den Vatikan und wurde von einem deutschen Bischof sogar mit Jesus verglichen, aber das reicht anscheinend alles nicht mehr. Die „Extinction Rebellion“ legt noch einen Zahn zu. In Wien haben Anhänger dieser Rebellion für Ärger und massive Verkehrsbehinderungen gesorgt, als sie mit einer nicht angemeldeten Demo nachmittags die Ringstraße blockierten. Die Rebellen waren aber tolerant, Straßenbahnen durften passieren. Noch toleranter waren die Wiener Polizisten. Sie trugen die starrsinnigsten Demonstranten zwar nicht auf Händen, aber jedenfalls von der Straße, um das Verkehrschaos zu beenden. Auch in Deutschland, z. B. in Freiburg, waren Polizisten als Demonstranten- von der- Straße- Träger aktiv; auch dort weigerten sich die Klimaretter, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten. Im Gegensatz zu Wien, wo man in dieser Richtung nichts hört, ermittelt aber in Freiburg die Kriminalpolizei. Etwas gröber zur Sache ging es bei der Klimarettung in London. Zwischen 5.000 und 10.000 Klimaaktivisten, von einer Schweizer Zeitung auch als „Öko- Anarchisten“ bezeichnet, ließen den Verkehr in der Londoner Innenstadt zusammenbrechen, da sie an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten Sitzblockaden abhielten. Aber nicht nur das. Beim Hyde- Park wurde in Zelten bei Vorträgen und Kursen neuen Aktivisten beigebracht, wo die Grenze zwischen öffentlichem Ungehorsam und Gewalt liegt. Auch in London trugen Polizisten widerspenstige Demonstranten von der Straße. Es wurden aber auch etwa 600 Personen verhaftet. Die meisten kamen aber nach ein paar Stunden wieder frei.

Diese „Extinction- Rebellen“, die sich so massiv und fast aggressiv für die Klimarettung stark machen, sollten eigentlich nachweisen, dass ihre Bemühungen zur Klimarettung ernst gemeint sind. Ich würde deshalb vorschlagen, sie weltweit und auf Lebenszeit für alle Flüge zu sperren. Es wird ja immer angeprangert, wie negativ sich die Fliegerei auf die CO2- Bilanz auswirkt. Weiters sollten sie kein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor anmelden bzw. fahren dürfen. Bei allen E- Fahrzeugen, deren CO2- Bilanz durch die Akkuproduktion ebenfalls erschreckend ist, sollte das ebenfalls in Erwägung gezogen werden. Für den Anfang müssten diese Maßnahmen reichen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Wer wegen dieser Maßnahmen aufheulen würde wie ein mondsüchtiger Wolf, wäre als Klimaschauspieler entlarvt und würde der Sache schaden.

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