Die Politik hat sich aus irgend welchen Gründen , vorgeschoben wird jedenfalls der Klimaschutz, dem E- Auto verschrieben. Gegenargumente wurden bisher als an den Haaren herbeigezogen angesehen, als ganz einfach falsch oder zumindest als fehlerbehaftet abgetan oder totgeschwiegen. Das E- Auto hat(te) ganz einfach der Problemlöser für das geschundene Klima zu sein und gerade die Grünen werden aggressiv, wenn sich das jemand in Frage zu stellen erlaubt. Das musste auch der grüne Ministerpräsident von Baden- Württemberg erfahren, als er auf einem Bundesparteitag Kritik an der Infrastruktur für die E- Mobilität übte. (“ … jetzt überleg´dir mal, es fahren 5 Millionen Elektroautos rum. Wo tanken die? …“) Der Elektrowahn ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass da und dort für Verbrennungsmotoren schon ein Ablaufdatum fixiert wurde. Da ja auch die kalorischen Kraftwerke zuerst verdammt und dann abgestellt werden, öffnet sich die Stromschere gefährlich. Mehr E- Autos bedeutet mehr Strombedarf – aus weniger Kraftwerken. Da in Deutschland die Politik ja auch voll und ganz auf die E- Mobilität setzt, aber aus Atomkraft und Kohle aussteigt, wird das nicht ohne Folgen bleiben. Der Strom für E- Autos wird noch sehr teuer werden, nicht nur in Deutschland. Und Atomstrom wird noch als saubere Energie bezeichnet werden.

Es ist aber nicht nur der Strom allein, der bezüglich E- Mobilität ein Problem ist (Reichweite) bzw. werden kann (Versorgung). Viel mehr noch sind es die Akkus, bzw. deren Produktion. Dabei werden nämlich Unmengen an CO2 freigesetzt; abgesehen von den oft katastrophalen Arbeitsbedingungen bei der Gewinnung der benötigten Rohstoffe. Darüber hört man aber weder von den Produzenten noch von der Politik etwas. Vor etwa zwei Jahren wurde über eine schwedische Studie berichtet, welche Zahlen über die Produktion der Akkus veröffentlichte. Diese Studie wird heute, sofern man überhaupt noch was davon hört, als falsch und irreführend bezeichnet. Allerdings; nach dieser Studie werden bei der Herstellung der Akkus pro Kilowattstunde Speicher etwa 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid- Äquivalent freigesetzt. Das wären für einen leistungsstarken Batteriesatz mit zirka 100 Kilowattstunden, etwa für einen Tesla Model S, ungefähr 17, 5 Tonnen CO2. Ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor könnte 8 Jahre fahren, um die Umwelt gleich stark zu belasten. Da ist aber die CO2- Bilanz der Stromproduktion für den Betrieb des E- Autos noch nicht berücksichtigt. Und nach 8 Jahren ist wahrscheinlich der Akkusatz im E- Auto kaputt und die CO2- Misere geht von vorne los. Die Studie wurde verrissen und als falsch dargestellt.

Jetzt wurde eine deutsche Studie zu E- Autos und CO2- Belastung veröffentlicht. Sie stammt von einem Physikprofessor, einem Energie- Experten des ifo- Instituts und dem Ex- ifo- Präsidenten und die Anhänger der E- Auto- Religion haben damit keine Freude. In der Studie wird nämlich belegt, dass der CO2- Ausstoß von E- Autos im günstigsten Fall knapp über dem eines Dieselmotors liegt, ansonsten aber weit darüber. Und die Studie bekrittelt auch, „dass der EU- Gesetzgeber die CO2- Emissionen von Elektroautos mit einem Wert von „null“ in die Berechnungen der Flottenemissionen einfließen lässt“.

Vor ein paar Jahrzehnten fuhren bei uns viele PKW´s mit Flüssiggas und in anderen Ländern ist diese Art von Energie nach wie vor weit verbreitet. Das wäre eine brauchbare Alternative zum E- Auto, genau so wie Erdgas oder Wasserstoff.

Der „E- Schmäh“: Enttarnt

Ex- ifo Chef Sinn: Das Märchen …

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