In Österreich wurde jetzt endlich – aber gegen den Willen, also ohne Zustimmung der Oppositionsparteien – ein Kopftuchverbot für Kinder in Volksschulen beschlossen. Gegen den Willen der Opposition stimmt nicht ganz; trotz geübter Kritik an dem Gesetz stimmten zwei Mitglieder der Liste JETZT dafür. Da im Nationalrat SPÖ und NEOS geschlossen und sehr massiv gegen den Gesetzesentwurf waren, konnte es mit den Stimmen von ÖVP, FPÖ und zwei JETZT- Stimmen allerdings nicht als Verfassungsgesetz beschlossen werden. Dabei wurde von der Regierung schon vor Monaten den Oppositionsparteien ein Entwurf des Initiativantrages übergeben, damit diese das geplante Gesetz in Ruhe und ohne Zeitdruck prüfen könnten. Es war aber vergebens, SPÖ und NEOS blieben bei ihrer Ablehnung. „Wir sind keine Vollstreckungsdemokratie“, äußerte sich die SPÖ. Die Ablehnung des Gesetzes zeigt deutlich, dass SPÖ und NEOS – und natürlich auch der Grünen, aber die haben momentan nichts zu sagen – weiterhin für ungebremste Migration samt allen negativen Folgen sind.

Das Kopftuchverbot an Volksschulen ist zwar ein guter Anfang, aber eben nur ein Anfang. Sinnvoll wäre gewesen, es für die ganze Schulzeit bzw. auch für Berufsschul- und Studienzeit zu beschließen. Aus den Medienmitteilungen geht auch nicht hervor, ob dieses Verbot auch für Kindergärten Gültigkeit hat. Da aber auch in Österreich in fundamental- islamischen Familien sogar schon Kindergarten- Kinder das Kopftuch tragen müssen, sollte das im neuen Gesetz unbedingt berücksichtigt sein.Denn, wie es aus dem linken Lager immer wieder zu hören ist: „Wehret den Anfängen!“ Den Anfängen nämlich, dass eine Abgrenzung zur angestammten Bevölkerung, der Aufbau einer Parallelgesellschaft, ein Kennzeichen von Integrationsverweigerung sogar schon bei jungen Mädchen im Vorschulalter öffentlich gezeigt wird – und es dagegen kein offizielles Einschreiten gibt. Vor Jahren wären Kopftuchtragende kleine Mädchen selbst in islamisch dominierten Ländern nicht vorstellbar gewesen und heute ist das auch bei uns schon zu sehen, ist nicht mehr die absolute Ausnahme.

Im Westen kommen Fotomodelle in islamisch korrekter Kleidung inklusive Kopfbedeckung auf die Titelseiten von Illustrierten, während – ich glaube, es war letztes Jahr – in Teheran etwa 30 junge Frauen ins Gefängnis mussten. Sie hatten es gewagt, öffentlich gegen den Kopftuch- Zwang zu demonstrieren. Sie hatten ihr Kopftuch abgenommen und es auf einem Stock vor sich hergetragen. So konnte man es zumindest lesen. Da kann man nur mehr sagen: Armer Westen!

P. S.: Vor ein paar Jahren brachte die „Presse“ einen empfehlenswerten Artikel, übersetzt aus einer französischen Zeitung, über die Islamisierung von Paris mit dem Titel: „Saint- Denis: Wie meine Stadt islamisch wurde“.

Und hier ein älterer Artikel von mir:

Und hier noch einer:

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