Es gibt in der EU, in jedem EU- Land und in jedem anderen Land Gesetze. Und man meint, an die hätten sich alle zu halten. Wie es ausschaut, ist das aber ein Irrglaube. Geht es nämlich um das, was die einen Seenothilfe und die anderen Schlepperei nennen oder – auf dem Landweg – illegale Migration, wird vieles auf den Kopf gestellt. Ein Land, welches sich korrekt an die eigenen Gesetze hält und illegale Asylwerber ohne gültige Papiere nicht einreisen lässt oder sie erst einreisen lässt, wenn sie einen Asylantrag stellen und sich dem Aufnahmeprozedere unterziehen, werden heute von einem Teil der „Wertegemeinschaft“ als die Bösen, die Unmenschlichen dargestellt. Italien verwehrt sich gegen die Aufnahme von „aus Seenot Geretteten“, welche von NGO- Schiffen vor der libyschen Küste oder sogar in libyschen Hoheitsgewässern aufgenommen und nach Italien – in die EU – gebracht werden. Die werten „Geretteten“ weigern sich, z. B. nach Malta gebracht zu werden. Eine deutsche Kapitänin, der Schlepperei verdächtigt und wegen mehrerer Delikte angeklagt, wird von einem italienischen Gericht auf freien Fuß gesetzt. Die EU fordert wieder einmal Verteilungsregeln für Flüchtlinge unabhängig von der Tatsache, dass die alle illegal kommen und ein Schutzstatus den allerwenigsten von ihnen zusteht. Dafür werden sie „umetikettiert“ auf Migranten. Der Gesetzesbruch interessiert anscheinend niemanden. UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der UNO, fordert von der EU Rettungseinsätze und eine Aufnahme der geretteten Migranten in den EU- Staaten. Ob legal oder illegal, ist scheißegal, wie es irgendwo heißt. Hauptsache ist, so scheint es, für einen permanenten und ungestörten Zuzug von sogenannten Migranten zu sorgen. Und wenn Ex- Kanzler Kurz Europa davor warnt, falsche Signale bezüglich illegaler Migration auszusenden, muss er sich deswegen beschimpfen lassen und fallen ihm andere Politiker wie z. B. der deutsche Außenminister Maas in den Rücken. Der träumt ja wieder einmal von einer gerechten Aufteilung einer unbeschränkten Anzahl geretteter Migranten in der EU. Jeder klar denkende Mensch weiß, dass das nicht funktioniert. Die Geretteten würden trotz Aufteilung dorthin gehen, wo es ihnen am meisten zusagt. Im Baltikum, in den Visegrad- Staaten, in Rumänien oder Bulgarien würden nicht viele bleiben. Das wäre der UNO aber egal. Für die ist nur von Interesse, Europa mit Migranten zu überfluten, egal woher sie kommen. Die UNO interessiert in dem Fall auch nicht, ob Gesetze gebrochen werden oder nicht. Die UNO interessiert es aber auch nicht, ob in den Aufnahmeländern die Gesellschaft durch die kulturfremden Zuzügler überfordert wird und die Kriminalität sprunghaft ansteigt. Das ist aus Sicht der UNO ohne Widerspruch hinzunehmen. Das ist im UN- Migrationspakt und im UN- Flüchtlingspakt auch in etwa so festgehalten.

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