Obwohl es in den USA eben wieder zwei Massaker durch schießwütige Narren gab, die dann häufig als rassistisch und/oder rechtsextrem präsentiert werden – der Massenmörder aus Ohio, der neun Menschen, darunter auch seine Schwester, erschoss, ist da eine Ausnahme. Der gehörte, wie mehrere Medien berichteten, dem linken Lager an, war ein erbitterter Trump- Gegner und bezeichnete sich selbst als „Satanist“ und „Antifaschist“ – will Präsident Trump jetzt gegen die Linksextremen in den USA vorgehen. Vielleicht will Trump aber deswegen gegen die Linksextremen vorgehen, weil der Ohio- Killer sich selbst als „Antifaschist“ bezeichnete. Laut Medienberichten hat Trump jedenfalls vor, die Antifa in den USA als Terror- Organisation einzustufen. In einzelnen US- Bundesstaaten gibt es ja schon lange ein Vermummungsverbot, um der Polizei die Arbeit, z. B. bei und nach Ausschreitungen zu erleichtern. Und im vergangenen Jahr wurde im US- Kongress ein Gesetzesvorschlag gegen Vermummung eingebracht, der „Unmasking Act of 2018“, um bundesweit mit einem Bundesgesetz bestimmte Gesetzesverstöße härter bestrafen zu können. „Antifa“- Aktivisten erhoben sogleich lautstarken Protest gegen den Gesetzesentwurf und behaupteten, sie müssten sich durch Vermummung schützen. Einer der Initiatoren des Gesetzesvorschlages gab den „Antifa“- Leuten eine passende Antwort: „… Amerikaner haben das natürliche Recht, frei zu sprechen und zu protestieren; aber nicht das Recht, Molotow- Cocktails zu werfen und Leute zu schlagen, während sie selbst sich hinter einer Maske verstecken“. Dabei wurde „Antifa“ im Bundesstaat New Jersey schon vor zwei Jahren als Terrororganisation gelistet. In einer Info des Heimatschutzministeriums wurde diese Einstufung damit begründet, dass „Antifa“ Teil einer gewaltbereiten, anarchistischen Bewegung sei

Trump hat also vor, „Antifa“ US- weit als inländische Terrororganisation einzustufen und er bezeichnet die Aktivisten als „kranke und schlimme Menschen“. Europa hingegen ist weit weg von einer solchen Einstufung; im Gegenteil. Dabei tobten sich z. B. 2017 beim G20- Gipfel in Hamburg die „Antifa“- Leute aus,sorgten für Chaos, massive Ausschreitungen und Verwüstungen. Und auch Wien weiß ein Lied davon zu singen, wozu „Antifa“- Leute in der Lage sind. Vor einigen Jahren wurde bei gewalttätigen Protesten gegen den Akademikerball die Wiener Innenstadt verwüstet und es gab Hunderte Verletzte. Und im Umfeld dieser gewaltbereiten und gewalttätigen Gruppen findet man immer wieder Mitglieder von Nachwuchsorganisationen von Rot und Grün. Aus diesen Organisationen wird wohl der Nachwuchs rekrutiert für „Antifa“ und „Schwarzen Block“. Und niemand denkt daran, diese gewalttätigen Gruppen als inländische Terrorgruppen einzustufen.

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