Die Klimahysterie nimmt schon fast bizarre Züge an und die „heilige Greta“ aus Schweden ist bestrebt, das ganze Theater immer wieder zu toppen – und ihre vor Ehrfurcht und Hörigkeit fast erstarrenden Anhänger werden trotzdem mehr. Ja, mit Logik hat das zeitweilig nichts mehr zu tun. Dass sich das Klima ändert, steht ja fest; das wird wohl niemand bezweifeln. Nur, das Klima hat sich schon immer in gewissen Zeitabständen geändert. Vor Tausenden von Jahren, als es noch keine Menschen gab und keine Industrie und keine Verbrennungsmotoren, aber auch in jüngerer Zeit änderte sich nachweislich das Klima; vor einigen Jahrhunderten beispielsweise und auch damals spielten die von Menschen oder auch von Tieren erzeugten Treibhausgase keine Rolle. Und jetzt plötzlich soll der Mensch alleine verantwortlich sein für den Klimawandel? Eine CO2- Steuer muss her, wird lautstark gefordert. Kann diese Steuer das CO2 fressen? Der Zertifikathandel muss forciert werden, heißt es. Wird dadurch CO2 vernichtet? Man soll kein Fleisch mehr essen und nicht mehr fliegen und keine Verbrennungsmotoren mehr betreiben. Es werden aber Handelsabkommen abgeschlossen, damit Massen an billigem Rindfleisch importiert werden können. Umwelt- und klimaschädlich produziert (Stichwort: Abholzung) und umwelt- und klimaschädlich um die halbe Welt gekarrt. Die Abkommen wurden und werden abgeschlossen von Politikern, die uns fast zeitgleich auf die bevorstehende Klimakatastrophe hinweisen. Wissen die nicht, was sie reden oder halten sie uns, das Volk, für richtig dumm oder sind sie ganz einfach billige Schauspieler, die ihr Unterhaltungsprogramm abspulen und zugleich mithelfen, eine CO2- Finanzindustrie aufzubauen mit einem Multimilliarden- Umsatz. Finanziert natürlich von den Konsumenten, von wem denn sonst.

In immer kürzeren Intervallen werden weltweit Klimakonferenzen abgehalten. Das funktioniert natürlich nicht mit Videokonferenzen, da ist persönliches Erscheinen der Prominenz angesagt; natürlich nach Möglichkeit mit dem Privatjet oder, wem dieser Luxus versagt ist, mit dem Massenflieger in der Business- Class. (Und man kann ja medienwirksam mit dem Fahrrad zum Flughafen fahren, zumindest das letzte Stück. Das Gepäck bringt indes der Chauffeur dorthin. Wiederum Schauspieler.) Wie soll man sonst auch hinkommen? Man ist ja immer in Zeitdruck und „beamen“ funktioniert nur in Science- Fiction- Filmen. Und bei diesen Konferenzen wird dann gefordert, dass Fliegen teurer werden muss und zusätzlich eingeschränkt gehört.

Die eingangs erwähnte schwedische Greta hat aber mit ihrer letzten Aktion zweifelsfrei den Vogel abgeschossen. Sie hat jetzt ihre groß angekündigte Amerika- Reise angetreten, um den Amerikanern zu erklären, wie Klimarettung geht und auch, um im September in New York am UN- Klimagipfel teilzunehmen. Dort gibt es vor vielen Kameras viele berühmte Leute zu umarmen und Hände zu schütteln. Da man Amerika aber bekanntlich nicht mit einem emissionsfreien E- Auto oder Tretroller erreichen kann und Greta wegen des Klimaschutzes und aus PR- Gründen nicht fliegen will, schippert sie mit einigen Profis auf einer Segel- Hochseejacht nach Amerika; ein Filmemacher ist zufällig auch an Bord. Diese PR- Aktion könnte sich aber als Rohrkrepierer erweisen. Die deutsche „taz“- Zeitung hat nämlich errechnet, dass dieser Segeltörn letztendlich alles andere als klimafreundlich ist. Laut „taz“- Berechnung löst der nämlich sechs Flugreisen über den Atlantik aus; nämlich für die Mannschaft, die die Jacht von Amerika wieder nach Europa zurückbringt. Es geht also nur darum, sich und seine Ideen gut zu vermarkten und die Leute zu täuschen. Schauspieler eben.

Werbeanzeigen