Das schon lange Zeit alles dominierende Thema ist das Klima. Klimawandel, Klimakatastrophe, CO2, Erderwärmung etc. sind die Begriffe, die in keiner Diskussion, bei keiner Stammtischrunde, bei keiner Wahlveranstaltung und auch bei keinem Parteiprogramm fehlen dürfen. Diese Begriffe sind es auch, die den Grünen nicht nur in Österreich einen Höhenflug in Umfragen bescherten und das Thema „Klima“ hat im österreichischen Wahlkampf das einstige Nummer 1- Thema, nämlich die illegale Zuwanderung, völlig verdrängt. Und so nach und nach kommt immer deutlicher an die Öffentlichkeit, um was es bei diesem Thema auch geht: Schlicht und einfach um Geld; um unvorstellbare Summen. Harald Mahrer, der auch Präsident der österreichischen Wirtschaftskammer ist, sagte jetzt nämlich über den Umweltschutz: „Das ist eine Riesenchance für unsere Wirtschaft …“ Er betrachtet den Klima- und Umweltschutz als Turbo für die Wirtschaft, sieht Umweltschutz und Wirtschaft nicht als Gegensatz. Und er sagt: „Die EZB hat erklärt, dass in den nächsten Jahren 480 Milliarden Euro an Investitionen erforderlich sind, um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erfüllen …“ Ja, da wird Goldgräberstimmung vermittelt. Und an diesem neuen Wirtschaftsboom möchten alle mitnaschen. Kein Wunder bei einem drohenden oder schon eingesetzten Wirtschaftsabschwung.

Der Chef der Europäischen Investitionsbank, der EIB, spricht sogar in ganz anderen Dimensionen, sagt: „Wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen, reden wir nicht mehr von Milliarden, sondern von Billionen Euro“ und beruft sich da auf die kommende EU- Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die schlug ja in ihrer Bewerbungsrede für ihren zukünftigen Job einen „Europäischen Green Deal“ vor: Eine Billion Euro an Investitionen für den Klimaschutz in 10 Jahren. Und der Chef der EIB hält dieses Ziel für realistisch und machbar. Aber: Sollen damit nicht die Klimaprobleme mit genau den Mitteln bekämpft werden, mit denen sie geschaffen wurden? Mehr Ressourcenverbrauch, mehr Verkehr, mehr Umweltbelastung usw. Steht da noch das Klima im Vordergrund oder schon die Wirtschaft?

Bei diesen Supermeldungen zu Klima und Wirtschaft geht eine Meldung fast unter bzw. berichten die Medien kaum darüber. Da gibt es einen Klimaforscher, einen Paläoklimatologen namens Michael E. Mann von einer US- amerikanischen Uni. Dieser Mann veröffentlichte vor 20 Jahren eine wissenschaftliche Untersuchung zur weltweiten Klimaerwärmung. Er erstellte dazu ein Diagramm; diese Temperaturkurve hatte Ähnlichkeit mit einem Hockeyschläger und wurde deswegen „Hockeystick- Graph“, also Hockeyschläger- Diagramm, genannt. Und Mann und sein Diagramm wurden berühmt, als sie Al Gore in seinen Film „Eine unbequeme Wahrheit“ einbaute. Dann erlaubte sich aber ein Klimaforscher, Mann zu kritisieren, sein Diagramm anzuzweifeln und unterstellte ihm Manipulationen. Mann klagte vor einem kanadischen Gericht – und verlor. Das Gericht forderte nämlich Beweise für sein Klimamodell. Er wurde aufgefordert, seine Daten offen zu legen und seine Berechnungsmethoden zu erklären. Das Gericht ging davon aus, dass andere Forscher mit den gleichen Daten zum selben Ergebnis kommen müssen. Das ist international übliche Praxis. Mann weigerte sich, der Forderung nachzukommen – weil er es nicht konnte oder wegen des drohenden Nachweises der Fälschung nicht wollte und verlor deswegen den Prozess. Und jetzt steht Herr Mann als „Klimabetrüger“ da mit einem gefälschten Diagramm und der britische „Telegraph“ nennt die Aufdeckung des „Hockeyschläger- Diagramms“ den „schlimmsten wissenschaftlichen Skandal unserer Generation“. Und die Klimaretter berufen sich weiterhin auf das Hockeyschläger- Diagramm. Es kommt ja der Wirtschaft zugute.

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