Über das Alter oder besser gesagt über das angebliche Alter sogenannter Unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge wurde schon des Öfteren diskutiert und immer wieder kam bei diesen Diskussionen zutage, dass da hemmungslos und ungeniert gelogen und betrogen wird. Wobei die Ursache für dieses Lügen und Betrügen in der Tatsache zu finden ist, dass jemand keine Papiere für den Grenzübertritt braucht, sobald „Asyl“ gerufen wird. In weiterer Folge geht es auch darum, dass es für einen jugendlichen unbegleiteten Asylwerber eine Besserstellung gegenüber Volljährigen und mehr Geld gibt.

Jetzt ist zu lesen, dass in Deutschland Ärzte beauftragt wurden, knapp 600 Altersfeststellungen bei angeblich jugendlichen Flüchtlingen durchzuführen und in einer Studie wurde festgestellt, dass von den über einen Zeitraum von 11 Jahren Untersuchten fast 40 Prozent älter als 18 Jahre waren, also Erwachsene. Und unter den restlichen 60 Prozent, so hieß es, können weitere erwachsene Flüchtlinge sein, bei denen aber der Altersnachweis nicht mit der geforderten Sicherheit erbracht werden konnte. Von knapp 600 untersuchten jugendlichen Flüchtlingen haben also mindestens 40 Prozent gelogen, also den Staat betrogen. Und schon Ende 2016 gab es einen Bericht über etwa 2.000 untersuchte angebliche Jugendliche. Von denen, so stellte sich heraus, hatten mehr als 900 gelogen. In Dänemark, so war Anfang 2017 zu lesen, wurde in 600 von 800 Verdachtsfällen ein Altersbetrug nachgewiesen. In Österreich liegt der Altersbetrug bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen etwa bei der Hälfte der untersuchten Fälle. Nur; warum gibt es bei diesem alarmierend hohen Nachweis von Altersbetrug nicht mehr angeordnete Altersfeststellungen? Die Kosten von etwa 1.000 Euro pro Untersuchung, wie einmal geschrieben wurde, wären bei nachgewiesenem Betrug schon in einem einzigen Monat locker eingespart.

Ist es noch dumm oder schon kriminell, über den Altersbetrug und die damit verbundenen zusätzlichen Belastungen für den Steuerzahler Bescheid zu wissen und nichts dagegen zu tun? Immerhin geht es da in Österreich, selbst bei vorsichtiger Hochrechnung, pro Jahr um mehrere Millionen Euro, die der Staat wegen falscher Altersangaben der Flüchtlinge großzügig mit unserem Steuergeld zahlt. Da geht es im Extremfall um angeblich 12-Jährige, die den Stimmbruch hinter sich haben, mit einer Statur wie ein Preisboxer und einem dunklen, intensiven Bartwuchs wie in der Rasierwasser- Werbung.

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