Momentan gibt es wieder, hauptsächlich angefacht durch Vorkommnisse im Lager Moria auf der Insel Lesbos, eine sehr emotionale Diskussion über Migranten und Flüchtlinge. Aufnehmen oder nicht aufnehmen, ist frei nach Shakespeare hier die Frage. Soll Österreich, wie der deutsche Innenminister Seehofer beinahe fordert, eine „überschaubare Zahl von Schutzbedürftigen“ aufnehmen? Soll Deutschland alle Bewohner des Lagers Moria aufnehmen, wie auf einer Demo in Berlin gefordert wurde? Ist es nicht doch vernünftiger, sich nicht erpressen zu lassen, niemanden von Moria holen und dafür großzügig Hilfe vor Ort leisten, wie es die österreichische Regierung macht? Moria ist bezüglich Migranten aber natürlich nicht das einzige Thema. es wird auch über die bekannt gewordenen Massenschleppungen in LKW´s nach Österreich diskutiert oder über die große Zahl an Flüchtlingen und Migranten, die deutsche Beamte nach Österreich zurückschicken. Oder über den nicht enden wollenden Zustrom an Flüchtlingen und Migranten über das Mittelmeer nach Italien und von dort weiter nach Österreich und Deutschland.

Das alles sind aber nur Scharmützel an Nebenfronten. Wo im Moment bezüglich Migration „die Musik spielt“, das ist in der EU- Burg in Brüssel. Dort wird nämlich an einem neuen Migrationspakt gearbeitet, still und leise, und der Entwurf soll, so ist es zu vernehmen, noch im September präsentiert werden. Das soll die EU- Chefin von der Leyen auf Twitter kundgetan haben. Und bis Ende August konnten die Mitgliedstaaten zum Entwurf noch Stellungnahmen abgeben und Ideen einbringen. Das setzt aber voraus, dass die Mitgliedstaaten diesen Entwurf kannten. War da irgendwas davon in den Medien zu vernehmen? Dieser – noch – geheime EU- Migrationspakt soll etwas ganz anderes werden als der UNO- Migrationspakt, der vor ein paar Jahren vorgestellt wurde und nicht bindend sein soll, wie damals betont wurde. Das wird es beim EU- Migrationspakt nicht mehr spielen. Was da auf die Mitgliedstaaten zukommt, lässt sich am Verhalten der EU- Chefin erahnen. Sie reitet jetzt schon wüste Attacken gegen Gegner der Massenmigration, beschimpft sie als rechtsextreme Hasser. Im Pakt soll es nämlich eine „Solidaritätsklausel“ geben, mit der die Verteilung von Flüchtlingen und Migranten auf die EU- Staaten, von Brüssel diktiert, geregelt wird.

EU- Vize- Kommissionspräsident Schinas sprach in einem Interview schon im Juni einiges an, was in der EU in nächster Zeit so kommen wird. Die EU würde als Zentralstaat besser funktionieren, meinte er, und die Mitgliedstaaten werden sich wohl unterordnen müssen und das betreffe auch die Migration. Die Mitgliedstaaten haben schon jetzt auch bei der Migration nicht mehr viel zu sagen, in Zukunft aber gar nichts mehr. Die vom damaligen Migrationskommissar Avramopoulos gemachte Feststellung, dass die EU in den nächsten zwei Jahrzehnten 70 Millionen Zuwanderer braucht, soll mit dem EU- Migrationspakt noch zügiger als bisher realisiert werden. Wie von der Leyen erklärte, kommen zwei Millionen Migranten und zusätzlich 140.000 Flüchtlinge pro Jahr und Europa soll und muss in der Lage sein, das zu bewältigen

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Bezüglich Massenzuwanderung gab es vor ein paar Jahren auf einer Webseite einmal Interessantes zu lesen:

Ob es tatsächlich so gesagt wurde, ist offen; zugeschrieben wird es jedenfalls diesem Mann.