Obwohl seit einigen Monaten wiederholt erklärt wurde, dass es möglicherweise in einigen Monaten schon einen Corona- Impfstoff geben könnte, schien es trotzdem ein zeitraubender Langstreckenlauf bis ins Ziel zu werden. So im Großen und Ganzen sollen doch auch bei einem Corona- Impfstoff die Auflagen erfüllt werden, die für eine Zulassung eigentlich verpflichtend sind. Auch oder gerade deswegen, weil Hände ringend auf die Zulassung eines Impfstoffes gewartet wird, darf die notwendige Sorgfalt nicht vernachlässigt werden. Russland hätte ja schon eine Weile einen zugelassenen Impfstoff, heißt es, aber den will anscheinend niemand. Angeblich wurde bei „Sputnik 5″, so heißt der Impfstoff, die Phase- 3- Studie übersprungen. Allerdings soll Bill Gates bezüglich eines zu entwickelnden Corona- Impfstoffes gesagt haben: “ … und doch werden wir die Entscheidung zum Einsatz eines neuen Impfstoffes auf einer geringeren Datengrundlage als sonst fällen, damit wir schnellere Fortschritte erzielen“. Geringere Datengrundlage. Soll wohl heißen, weniger Studien. Hmmh. Er sprach aber nicht von Sputnik 5. Im deutschen Ärzteblatt wurde Sputnik 5 vor zwei Monaten jedenfalls positiv beurteilt.

 Und jetzt schaut es danach aus, dass der anfangs erwähnte Langstreckenlauf plötzlich zu einem Sprint geworden ist. Ein deutsches Biotech- Unternehmen veröffentlichte nämlich eine Meldung, die wie eine Bombe einschlug. Das Unternehmen berichtete, es habe einen Impfstoff mit der Bezeichnung BNT 162 gegen COVID- 19 mit einem 90-prozentigen Schutz und ohne schwere Nebenwirkungen entwickelt und werde umgehend die Zulassung beantragen. Die Zulassung werde gemeinsam mit dem Pharma- Multi Pfizer beantragt und es wird sich um einen beschleunigten Zulassungsprozess handeln – wegen der Dringlichkeit. Die Meldung löste Hektik in der EU aus und ruck- zuck – ehe man sich´s versah, hatte die EU- Kommission schon einen Liefervertrag über 300 Millionen Impfdosen für den Impfstoff BNT 162 mit den Pharmafirmen ausgehandelt. Allerdings wurden solche Lieferverträge auch schon mit anderen Pharmafirmen wie z. B. AstraZeneca und Sanofi abgeschlossen. Auch da wurde von 300 Millionen Impfdosen berichtet. Schon Anfang August wurde aber auch noch was anderes im Zusammenhang mit einem Covid- Impfstoff berichtet. Das wurde nämlich berichtet, dass Impfstoffherstellern eine Haftungsfreistellung gewährt wird. Ein Repräsentant von AstraZeneca sagte dazu gegenüber Reuters:

„In all unseren vertraglichen Vereinbarungen haben wir uns das Recht auf Immunität ausbedungen. Aus Sicht der meisten Länder ist es akzeptabel, wenn sie selbst dieses Risiko übernehmen. Es handelt sich um eine einzigartige Situation, in der wir … ein solches Risiko einfach nicht eingehen können – vor allem dann nicht, wenn ein Impfstoff über Jahre Nebenwirkungen zur Folge haben sollte“.

  Der Staat, also der Steuerzahler, soll für schädliche Nebenwirkungen aufkommen und den Pharmafirmen wird vorab die Absolution erteilt. Scheint nicht unbedingt eine sichere Sache zu sein, der kommende Impfstoff. Da bedarf es dann wohl einer Zwangsimpfung, um die EU- Bevölkerung durchzuimpfen.