So; jetzt haben wir die Impfpflicht. Dem friedlichen Miteinander ist dieses Gesetz nicht dienlich; das ist sicher auch den Allerdümmsten bewusst. Das Auseinanderdriften der Gesellschaft wird weiter gehen. Wer hätte geglaubt, dass sich Österreich, gerade bei so einem heiklen und auch unter Fachleuten umstrittenen Thema wie der Impfpflicht, auf eine Stufe mit despotisch regierten Ländern wie Turkmenistan und Tadschikistan oder der Wahlmonarchie des Staates Vatikanstadt stellt? Dass die Impfpflicht in Österreich auch unter Fachleuten umstritten ist, stimmt eigentlich nicht. Denn Fachleute, die Jahre- oder Jahrzehntelang als solche betrachtet wurden, verloren diesen Status ab dem Zeitpunkt, ab dem sie Zweifel oder gar Kritik an der offiziellen Meinung äußerten. Somit gibt es nur mehr der Regierung zustimmende Fachleute oder zweifelnde bzw. kritische „Schwurbler“, die nicht mehr als Fachleute betrachtet werden (dürfen). Beispielhaft sei Prof. Sönnichsen erwähnt, der von der MedUni Wien wegen eines Offenen Briefes und wegen coronakritischer Äußerungen „abserviert“ wurde. Und beispielhaft im negativen Sinne sei der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Dr. Szekeres, erwähnt. Der sorgt ja dafür, dass coronakritischen Ärzten die Lizenz entzogen wird, also mit Berufsverbot belegt werden.

  Die so sehr auf die Gesundheit der gesamten Bevölkerung bedachte türkis- grüne (oder doch schwarz- grüne?) Regierung hat jetzt also die von Corona bedrohte Bevölkerung mit der Impfpflicht „beglückt“. Sie hätte die parlamentarische Mehrheit gehabt, um das Gesetz alleine durchzudrücken. Sie wurde aber in unerschütterlicher Vasallentreue vom Großteil der Abgeordneten von SPÖ und NEOS unterstützt. Man hofft ja doch irgendwann auf Neuwahlen und darauf, dann in die Regierung zu kommen; egal, mit wem. Die einzige Partei, die die Impfpflicht strikt ablehnt, ist die FPÖ.  Die Impfpflicht wird jetzt also von vier Parteien – ÖVP, Grüne, SPÖ, NEOS – quasi als „alternativlos“ gesehen, um einer schweren Erkrankung oder gar dem Tod zu entkommen. Da sollte man von unserer Regierung eigentlich erwarten können, dass sie deswegen ganz vehement auf eine Impfpflicht zumindest in der EU drängt. Wenn die Impfung nämlich im Sinne der Volksgesundheit alternativlos ist, sollte man doch nicht tatenlos zusehen, wie in anderen Ländern die Bevölkerung wegen einer Corona- Erkrankung danieder liegt oder – Gott bewahre – viele dahingerafft werden. Und der Großteil der EU- Länder zeigt absolut kein Interesse an einer Impfpflicht. Im Gegenteil; in Tschechien wurde eine schon beschlossene Impfpflicht vom neuen Ministerpräsidenten aufgehoben. Die Bevölkerung soll nicht weiter gespalten werden, sagte er. Und andere EU- Staaten haben – aus österreichischer Sicht – eine erschreckend niedrige Impfquote. Da ist einmal Bulgarien mit 28 Prozent- nur Erststich. Dann Rumänien mit 42 Prozent – nur Erststich, Slowakei mit 48 Prozent, Kroatien mit 54 Prozent, Polen mit 57 Prozent usw. Da gehört ja Österreich mit 74 Prozent „Vollständig Geimpften“ schon zur Oberliga – und die anderen brauchen keine Impfpflicht? Oder ist es in Wahrheit so, dass Österreich keine brauchen würde? Die aber aus irgend einem Grund mit aller Kraft durchgedrückt wird.

  Und die Ungeimpften bleiben weiter weggesperrt, der Lockdown wurde verlängert.

Und noch was zu Dr. Szekeres und einem guten Nasenspray (wird im Bekanntenkreis auch von Geimpften vorbeugend genommen):

https://www.wochenblick.at/brisant/szekeres-aerztegruppe-sie-hassen-patienten-und-ignorieren-nebenwirkungen/

Und hier eine Petition, die den Rücktritt von Dr. Szekeres fordert:

https://www.change.org/p/facebook-r%C3%BCcktritt-von-thomas-szekeres