Vor etwa einer Woche begannen in einigen schwedischen Städten wieder einmal massive Krawalle; es ist ja nicht das erste mal. Es gab auch dieses mal Attacken auf Polizisten, es brannten Mülltonnen, Autos und sogar ein Linienbus und es gab, was nicht verwundert, auch Verletzte. Und es waren immer wieder „Allahu Akbar“- Rufe zu hören. Was war passiert? Ein Politiker einer dänischen Rechtspartei (er ist dänisch- schwedischer Doppelstaatsbürger) hielt in schwedischen Städten genehmigte Kundgebungen ab; es wird von antimuslimischen Kundgebungen berichtet. Und es wird berichtet, dass er in Jönköping ein Exemplar des Koran verbrannte. Das und die Ankündigung, dass bei jeder Kundgebung ein Koran verbrannt wird, versetzte junge muslimische Migranten in Rage. Sie waren die Randalierer, die Steinewerfer, Brandstifter und „Allahu Akbar“- Rufer, die auch vor der Polizei nicht Halt machten und sie sogar mit Molotow- Cocktails attackierte, wie berichtet wird. Die Kundgebungen wurden genehmigt, weil in Schweden die freie Meinungsäußerung einen hohen Stellenwert hat und laut der schwedischen Ministerpräsidentin „Teil der Demokratie“ ist. Und in Richtung der Randalierer sagte sie: „Egal, was Sie denken, Sie sollten niemals zur Gewalt greifen. Wir akzeptieren das nicht und werden es niemals akzeptieren“. Das ist zwar realitätsfremdes Wunschdenken, wenn man an die mehr als 60 sogenannten „No- Go- Areas“ in Schweden denkt, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

  Die Muslime greifen also häufig zu Gewalt, wenn sie ihre Religion angegriffen sehen oder gar der Koran verbrannt wird. Es kann aber auch noch schlimmer kommen. Vor mehr als 30 Jahren wurde gegen den britisch- indischen Schriftsteller Salman Rushdi wegen der Veröffentlichung seines Buches „Die satanischen Verse“ eine Fatwa, ein islamisches Rechtsgutachten, erlassen. Es war ein Aufruf, den Autor zu töten. Dieser religiös bedingte Aufruf zum Mord ist kein Einzelfall. In Schweden ist es noch nicht so weit, aber in den letzten Jahren wurden von randalierenden muslimischen Migranten schon ganze Stadtviertel verwüstet. Wegen eines religiösen Buches.

  Wie grundlegend anders sind da doch die Christen. Wenn da z. B. Karikaturisten Jesus, die Bibel oder Kirchenleute mit ihren Bildern verhöhnen und lächerlich machen oder Medienleute über Gott und die Gläubigen herziehen, gibt es keinen Aufschrei und keine Unruhen und keine Verwüstungen. Weder von den Gläubigen noch von kirchlichen Würdenträgern. Selbst wenn christliche Kirchen von den „wahren Gläubigen“, also den Muslimen, verwüstet und geschändet werden, gibt es keine von Gewalt geprägten Demonstrationen, Brandstiftungen, Straßenschlachten mit der Polizei. Die Medien berichten kaum darüber und auch von Pfarrern und Bischöfen ist kaum was zu vernehmen. Der vermutlich letzte Vorfall dieser Art ereignete sich kurz vor Ostern in Wien, in den Praterauen. Dort wurde die Wallfahrtskirche „Maria Grün“ verwüstet. Im Gegenteil; in christlichen Gotteshäusern erhielten von Abschiebung bedrohte muslimische Migranten schon „Kirchenasyl“. Umgekehrt sind Christen für die Muslime laut Koran „Ungläubige“, die nichts wert sind. Österreichweit wurden in den letzten Jahren viele Kirchen von muslimischen Tätern verwüstet, aber das Echo aus Kirchenkreisen war kaum vernehmbar. In anderen Ländern wie z. B: Frankreich ist es aber noch schlimmer. Da wurden in den letzten paar Jahren mehrere Kirchen angezündet. Da wurde auch einem Priester in der Kirche die Kehle durchgeschnitten. Und zum Brand von Notre Dame in Paris, bei dem die Kirche fast zerstört wurde, gibt es nach wie vor Gerüchte von Brandstiftung.

  Es ist allerdings auch kaum auszudenken, wenn Christen ähnlich reagieren würden wie Moslems. Wenn wegen einer angekündigten oder doch durchgeführten Koranverbrennung ganze Stadtteile verwüstet werden; was wäre dann bei gleicher Einstellung zu erwarten, wenn Kirchen verwüstet oder niedergebrannt werden? Da wäre ein Volksaufstand zu erwarten.

  So gesehen kann man nur dankbar sein für die „Toleranz“ der Christen. Allerdings trägt die auch zum Niedergang des Christentums in Europa bei.