Zwei Bundespräsidenten, ein Ziel

In Wien wurde vor ein paar Tagen unter großem Medienrummel das „Ban Ki- moon Centre for Global Citicens“ eröffnet. Gegründet wurde es vom ehemaligen UN- „General“ Ban Ki- moon und dem ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer; unterstützt wird es von Österreich, Südkorea, Kuwait und Institutionen wie z. B. UNESCO. Diese Einrichtung soll, wie es dazu heißt, „das Selbstbestimmungsrecht und die wirtschaftliche Position von Frauen und jungen Menschen stärken, die Chance auf Bildung für alle Kinder auf der Welt erhöhen sowie Beiträge zur friedlichen Lösung von internationalen Konflikten liefern“. Ob die Welt bzw. Österreich auf dieses Ban Ki- moon Centre schon sehnsüchtig gewartet hat, sei einmal dahingestellt. Aussagekräftig war bei den Eröffnungsfeierlichkeiten jedenfalls ein Foto der „Hauptdarsteller“. Darauf sind die beiden „elder statesmen“ Ban Ki- moon und Fischer nebeneinander stehend zu sehen, als würden sie miteinander tuscheln und abseits Kanzler Kurz mit einem Gesichtsausdruck wie ein gemobbtes Kind.

Ban Ki- moon hielt Ende April 2016 als erster ausländische Staatsgast im Wiener Parlament eine Rede, in der er sich „höchst beunruhigt“ äußerte über die Fremdenfeindlichkeit, die inner- und außerhalb Österreichs zunimmt. Nichtsdestotrotz erhielt Ban Ki- moon, der wegen Verstoß gegen Korruptionsregeln in der UNO mit Gerichten zu tun hatte, in Österreich schon mehrere hohe offizielle Ehrenzeichen und Orden. Wie auch bei der Parlamentsrede in Wien erkennbar war, ist Ban Ki- moon ein Verfechter der Massenmigration nach Europa; genau so wie der Mitbegründer des Centre for Global Citicens, unser Ex- Bundespräsident Fischer. Was liegt also näher als anzunehmen, dass mit dieser neu gegründeten Einrichtung der Migrantenzuzug nach Österreich angekurbelt werden soll?

Braucht Österreich wirklich zwei Bundespräsidenten, einen aktiven und einen Ex, die beide das gleiche Ziel verfolgen und der Ex zusätzlich mit unangemessenen Äußerungen zu Österreich unangenehm auffällt?

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Sparmöglichkeiten nützen

Die neue Regierung hat massive Einsparungen versprochen, dabei soll aber der Staatsbürger und Steuerzahler nicht belastet werden. Sie hat aber Probleme, so hat man zumindest den Eindruck, bei diesem Versprechen auch wirklich was weiter zu bringen. Positive Stimmung und gute Zusammenarbeit alleine lässt sich jedenfalls nicht auf Geld und Einsparungen umlegen. Ja, einiges wurde beschlossen, aber der große Wurf ist es noch nicht und bei einzelnen Punkten wird es auch nötig sein, sich gegen Brüssel zu behaupten. Apropos Brüssel und Einsparungen. Wozu, zum Teufel, soll eigentlich Österreichs Beitritt zum EU- Militärbündnis PESCO gut gewesen sein? Außer einem Bruch des österreichischen Neutralitätsgesetzes gibt es da nur noch verpflichtende hohe jährliche Kosten und die haben mit dem angesagten Sparprogramm nichts zu tun. Da wird Geld verschleudert. Es gibt aber Bereiche mit einem großen Sparpotential, worüber kaum gesprochen wird. In einer Tageszeitung gab es z. B. letztens einen Artikel über Häftlinge in Österreichs Gefängnissen. Mehr als 9.000 waren es im vergangenen Dezember und mehr als die Hälfte davon sind keine Österreicher und die kosten dem österreichischen Steuerzahler jährlich über 200 Millionen. Wenn man das ganze Drumherum mit einbezieht, wie die Kosten der Exekutive ( nicht der Justizwache), der Gerichte, der Gesundheitsversorgung etc., noch viel mehr. Also an die Arbeit und zusehen, dass zumindest ein Teil dieser Kosten eingespart werden kann, indem diese Leute wieder dorthin kommen, woher sie gekommen sind. Auch eine grundsätzliche, generelle Altersbestimmung bei angeblich jugendlichen Asylwerbern würde viel Geld sparen. Die aufgedeckten Fälle von Altersbetrug übersteigen die Hälfte der untersuchten Fälle und die Kosten für „jugendliche Flüchtlinge“ sind unverständlich hoch; für einen Pflegefall mit dem Pflegegeld der Stufe 7, der höchsten Stufe mit 24- Stunden- Betreuung, gibt es nicht so viel Geld wie für einen jugendlichen, unbegleiteten Flüchtling. Auch im Zusammenhang mit Straftaten angeblich jugendlicher Asylwerber wird häufig das Alter der Verdächtigen in Frage gestellt. Also Gründe genug für eine generelle Altersbestimmung mittels medizinischer oder technischer Maßnahmen wie z. B. Scanner. Wie wäre es außerdem mit Kürzungen der staatlichen Förderungen z. B. bei NGO´s, welche mit den Förderungen dazu beitragen, dass der Staat mit allen möglichen und unmöglichen Klagen eingedeckt wird, die dem Staat viel Geld kosten?

Rechtswidriges Recht?

Dass die „political correctness“, also auf gut deutsch die „politische Korrektheit“ für den Staat ein wunderbares Werkzeug für die Zensur ist, das dürfte bei vielen Leuten schon angekommen sein. Irgendwas nicht mehr sagen zu „dürfen“, ist ja das freundliche Gesicht der Zensur. Man „darf“ gewisse Begriffe eben nicht mehr benutzen, man wird dadurch in der Ausdrucksweise eingeschränkt. Für grobe Verfehlungen gab es das Gesetz, gab es Anzeigen, gab es Gerichte und Richter und all das gibt es weiterhin. Nach landläufiger Meinung war somit alles geregelt und war alles zu regeln. Plötzlich tauchte der Begriff „hate speech“, also „Hassrede“, von irgendwo aus dem Schatten der politischen Korrektheit auf. Ein sehr dehnbarer Begriff, nicht genau definiert, fast nach Belieben auszulegen. Damit wurde die Schlinge enger gezogen und plötzlich war in Deutschland das sogenannte „Netzdurchsetzungsgesetz“ da. Mit diesem politischen Werkzeug wurden private Institutionen zu Richtern gemacht; sie haben unter Androhung hoher Strafen über Löschungen von Einträgen im Netz zu entscheiden. Es muss von Staats wegen dem Gesetz vorgegriffen werden und die Vorgangsweise ist gegen das deutsche Grundgesetz, denn dort heißt es in Artikel 5 Absatz 1: „… eine Zensur findet nicht statt“. Für Verstöße sind Gerichte zuständig und nicht private Zensoren. In Absatz 2 heißt es auch ganz deutlich: „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre“. Und dafür gibt es eben die Gesetze und Gerichte.

Mit dem neuen NetzDG, wie das neue Gesetz auch genannt wird, ist jetzt ein Zensur(un)recht in Deutschland geschaffen worden, mit dem mehr oder weniger nach Belieben, genauer gesagt, nach politischem Belieben von Laien festgelegt wird, was gesagt und geschrieben werden darf und was nicht. Diese Verschärfung erfolgte Schritt für Schritt, vergleichbar mit der oft zitierten „Salami- Taktik“ und so, wie es vor langer Zeit der EU- Boss Juncker schon gesagt hatte, nämlich: „Wir beschließen etwas,… Wenn es dann kein großes Geschrei gibt…, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt“. Die Öffentlich- Rechtlichen und die „seriösen“ Medien sind ja längst auf der offiziellen Linie, jetzt werden die sogenannten „sozialen Medien“ in die Knie gezwungen und dann kommt der Rest des angeblich freien Internets dran. Wer sich gegen die offizielle Linie der Regierung äußert, kann der Zensur zum Opfer fallen und es gibt auch schon viele und prominente Opfer bis hin zu Satiremagazinen. Politische Hetzer in den Öffentlich- Rechtlichen und in den „seriösen“ Medien haben aber selbstverständlich weiterhin Narrenfreiheit, haben nichts zu befürchten. Der deutsche Bundesjustizminister verteidigt sein Gesetz mit dem Argument, „… wem am Schutz der Meinungsfreiheit gelegen ist, der darf nicht tatenlos zusehen, wie der offene Meinungsaustausch durch strafbare Hetze und Bedrohung unterbunden wird“. Übrigens; vieles von dem, was in Deutschland gelöscht oder gesperrt ist, ist in anderen Ländern frei zugänglich.

Johann Nepomuk Nestroy erkannte schon vor sehr langer Zeit: „Die Zensur ist die schändlichere von zwei Schwestern, die ältere heißt Inquisition. Die Zensur ist das lebendige Eingeständnis der Herrschenden, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können“. Und angepasst an unsere Zeit sagte der Musiker und politische Aktivist Gilad Atzmon: Politische Korrektheit ist Politik, die keine politische Kritik erlaubt… Das ist auch die Definition von Tyrannei“.

Wird dadurch was anders?

In Deutschland sorgt die Studie eines Kriminologen zur Gewaltkriminalität von Flüchtlingen für mächtigen politischen Wirbel. Eine solche Studie würde gewiss in Österreich zu ähnlichen Ergebnissen führen und selbstverständlich auch in politische Streitereien ausarten. Wegen der zu erwartenden Ergebnisse wurde wahrscheinlich auch detailliert in einer Zeitung darüber berichtet. Die Studie befasst sich mit der Situation in Niedersachsen, wo im Zeitraum von 2014 bis 2016 die Gewaltstraftaten um mehr als 10 Prozent zunahmen und davon mehr als 90 Prozent eindeutig von Flüchtlingen begangen wurden. Bei der SPD hieß es, dass dies wenig überraschend sei, denn „überall auf der Welt sind junge Männer bei Gewalt- und Sexualdelikten deutlich überrepräsentiert. Unsicherheit und Perspektivlosigkeit begünstigen die Gefahr, auf die schiefe Bahn zu geraten“. Um dem vorzubeugen, soll es Integrationsangebote geben und dazu gehöre auch der Familiennachzug, wird von der Politik argumentiert. Damit Parallelgesellschaften und Ghettobildung gefördert wird; wie die Erfahrung zeigt.

Dazu auch ein Blick nach Berlin; es gibt aber auch andere Städte mit ähnlicher Situation. Dort dürfte schon vor ein paar Jahren der Familiennachzug bestens funktioniert haben. Aber nicht so, wie man es jetzt darzustellen versucht. In einigen Stadtteilen Berlins haben nämlich schon lange Zeit Personengruppen, die von den Einen verharmlosend als „libanesische Großfamilien“, von Anderen aber als „Libanesen- Clans“ bezeichnet werden, das Sagen. Ihre kriminellen Aktivitäten decken fast das ganze Spektrum ab; Polizei und Justiz scheinen hilflos dagegen zu sein. Einzelne dieser „Familien“- Mitglieder haben mittlerweile auch in der Politik Fuß gefasst. In einem renommierten deutschen Magazin gab es einen langen, ausführlichen Bericht zu diesem Thema bzw. Problem. So viel also zum Familiennachzug, mit dem alles besser wird. Es entsteht da wieder einmal der Eindruck, dass es nur darum geht, so viele Migranten als möglich ins Land zu holen. Zuerst als „Flüchtlinge“ oder „Schutzsuchende“ und dann als Familiennachzug.

Ähnlich wie in Österreich werden auch in Deutschland Asylwerber ohne Bleiberecht, im Besonderen Nordafrikaner, kaum abgeschoben. Asylwerber aus dieser Region gehören aber zu jener Gruppe, die am häufigsten zu Gewaltkriminalität neigt. Statt dem Gesetz nachzukommen, diese Menschen abzuschieben und dadurch die Bevölkerung vor Schaden durch kriminelle Aktivitäten dieser abgewiesenen Asylwerber zu schützen, wird gejammert, dass die Unterbringung von „Flüchtlingen“ aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Religionen und der Mangel an willigen Frauen die Gewaltbereitschaft steigere. Ist schon sonderbar. Die einheimische Bevölkerung und integrierte Zuwanderer, z. B. aus fast allen Ländern Europas, haben aber auch Nachbarn aus allen möglichen Herkunftsländern, mit unterschiedlichen Religionen, haben eventuell auch keine Frauen zu Hause und neigen trotzdem nicht zu Gewaltkriminalität. Daran dürfte es also nicht liegen. Und wie ist es erklärbar, dass gut integrierte Zuwanderer, die schon Jahre oder gar Jahrzehnte im Land sind, an den speziell in den letzten Jahren gekommenen „Schutzsuchenden“ kein gutes Haar lassen und über sie schimpfen? Die deutsche Kanzlerin Merkel sagte übrigens schon 2011: „…Wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist“.

Der Zeitungsbericht:

Über die „Libanesen- Clans:

Das brauchen wir nicht!

In einem Online- Artikel mit dem Titel: „Afghanen wieder gewalttätig“ wird wieder einmal über muslimische, aber trotzdem betrunkene jugendliche? afghanische Asylwerber berichtet. In dem Artikel kommt auch der Direktor der Salzburger Caritas zu Wort. Der werte Herr beschönigt natürlich; meint, dass „die paar Vorfälle umgerechnet auf die Anzahl der Menschen keine so große Sache“ seien. Man soll nicht alle vorverurteilen. Das passiert fallweise. Wichtiger ist aber, dass sie von einem Richter nachher angemessen verurteilt werden. Man ist fast versucht zu sagen, dass sich die Herren „Schutzsuchenden“ Gott sei Dank häufig unter ihresgleichen prügeln, stechen, bestehlen und berauben und nicht nur Österreicher die Opfer ihrer kriminellen Energie werden. Es hindert den werten Herrn aber niemand daran, einen oder gerne auch mehrere der von ihm in Schutz genommenen Gewalttäter bei sich aufzunehmen und den oder die Schützlinge liebevoll zu integrieren und zu sozialisieren. Nach Möglichkeit auch auf seine Kosten.

Es ist natürlich auch die Politik gefordert, sich nach Jahren des Nichtstuns, der leeren Versprechungen, des Totschweigens und Beschwichtigens dieser Probleme anzunehmen und sie zu lösen. Diese importierte Kriminalität brauchen wir nicht, die ist Gift für unser Land. Auch wenn da Leute der Meinung sind, das sei „keine so große Sache“. Eine deutsche Studie hat jetzt übrigens nachgewiesen, dass Gewalt und Kriminalität im Land durch Zuwanderer stark gestiegen ist. Ist aber keine so große Sache; man soll sich doch daran gewöhnen. Und folgenden Spruch eines mir unbekannten Autors könnte sich der Herr Direktor eventuell schön gerahmt an die Wand hängen: „Das Problem mit den Asylanten und Wirtschaftsflüchtlingen ist, dass sie ihre Kultur mitbringen, die bei ihnen zu Hause zu den Zuständen geführt hat, vor denen sie geflohen sind“.

Afghanen wieder gewalttätig

Der „E- Schmäh“: Enttarnt

Österreich hat sich, wie viele andere Staaten auch, die Energiewende auf die Fahnen geheftet. Der Umwelt und dem Planeten zuliebe. Das ist ja ein löbliches Unterfangen und Österreich ist da auch ganz gut unterwegs, der Anteil an „grünem“ Strom liegt nämlich bei etwa 70 Prozent. Besonderes Interesse grüner Fanatiker sowie Umwelt-, Welt- und Klimaretter gilt seit Längerem schon der elektrischen Mobilität. Das betrifft aber logischerweise nicht nur Österreich und da sind natürlich auch Regierungen dabei. Da werden schon Termine besprochen oder gar fixiert für einen Produktionsstopp und für ein Verbot von Verbrennungsmotoren und es werden steuerliche und finanzielle Anreize geschaffen für den Kauf von bzw. den Umstieg auf E- Autos. Man hat den Eindruck, als sollte der Eindruck erweckt werden, dass das E- Auto der Problemlöser schlechthin sei. Dieser Eindruck täuscht aber bzw. sollen anscheinend die Autokäufer grob getäuscht werden. Die haben aber dieses grüne Spiel durchschaut und sind beim Kauf von Stromautos sehr zurückhaltend.

Dieses fast schon an Hysterie grenzende Hochjubeln der elektrischen Mobilität erinnert mich irgendwie an Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Darin geht es ja um die außergewöhnlichen Kleider des Kaisers. Die können nur von den Menschen gesehen werden, die ihres Amtes würdig und nicht dumm sind. Alle sehen, dass der Kaiser nackt ist, aber niemand will als dumm oder unwürdig dastehen und so zeigen sich alle begeistert von den neuen Kleidern des Kaisers. Bis ein Kind sagt: „Der Kaiser ist ja nackt“. Erst da wird die Wahrheit zugegeben. Bei den E- Autos ist es ähnlich. Das, was die Menschen schon gewusst oder vom Gefühl her geahnt haben, hat die „Krone“ auf ihrer Online- Ausgabe in einem ausführlichen Artikel unter dem Titel: „Neun unbequeme Wahrheiten über das Elektroauto“ zusammengefasst. Und das ist die Realität. Da ändert es auch nichts daran, dass sich z. B. der berühmte Arnold Schwarzenegger als Werbefigur für einen Batterieproduzenten einspannen hat lassen. Nach jetzigem Stand der Technik sind die E- Autos alles andere als umweltfreundlich und der Bedarf an Rohstoffen wie z. B. Lithium für die Akkus könnte in Zukunft sogar zu politischen Krisen führen. Die Politik, die Umweltschützer und die Verfechter der E- Autos haben bis jetzt die aufgezeigten Probleme totgeschwiegen oder schön zu reden versucht und sie werden sie auch jetzt nicht eingestehen. Auf Dauer wird das aber nicht gelingen.

Neun unbequeme Wahrheiten…

ein alter Artikel von mir:

So geht es auch

Das sollte sich in Europa wer trauen! Wie auf mehreren Webseiten zu lesen ist will die israelische Regierung zehntausende illegal nach Israel Geflüchtete loswerden. Ein hunderte Kilometer langer Zaun an der Grenze zu Ägypten verhindert ja schon erfolgreich einen weiteren Zuzug von Flüchtlingen, hauptsächlich aus Eritrea und aus dem Sudan, aber jetzt sollen auch zirka 20.000 Flüchtlinge, die offiziell als „Eindringlinge“ gesehen werden, das Land verlassen. Diese Flüchtlinge haben 90 Tage Zeit, auszureisen oder sie werden ins Gefängnis gesteckt. Von den insgesamt fast 40.000 in Israel lebenden Afrikanern betrifft das eben 20.000, für den Rest gibt es (noch) Ausnahmeregeln. Mit diesen Abschiebungen bzw. der „freiwilligen“ Ausreise will Israels Regierung das von ihr als „Problem der illegalen Infiltration“ bezeichnete Flüchtlingsproblem lösen. Da möchte man jetzt frei nach Kaiser Ferdinand fragen: „Ja, dürfen´s denn das?“ Die Antwort ist die Gegenfrage: „Wer will es ihnen verbieten?“ Und so ist es tatsächlich. Welche Regierung, speziell in Europa, würde es wagen, Israel deswegen öffentlich zu kritisieren? Keine einzige! Das käme wohl einem politischen Selbstmord gleich. Warum das so ist, ist wieder eine andere Sache. Es ist aber so. Auch dass viele Flüchtlinge in Israel keinen rechtlichen Status und deswegen auch keinen Anspruch auf Sozialleistungen und medizinische Versorgung haben, wäre in Europa undenkbar. UNHCR und NGO´s würden sich darin überschlagen, das anzuprangern. In Europa werden „Schutzsuchende“ ja häufig besser um- bzw. versorgt als eigene Staatsbürger. Vorwürfe wie Diskriminierung, Benachteiligung, Fremdenhass oder Hetze kommen ja schnell und unüberhörbar aus allen Richtungen.

Übrigens, einen Teil dieser etwa 20.000 „freiwillig“ aus Israel ausreisenden illegalen Flüchtlinge werden bald die Europäer begrüßen dürfen.

Thousands of asylum seekers…

Israels Abschiebepolitik…

„Arabischer Frühling 2.0“ ?

Ein noch unter den Lebenden weilender Ex- US- Präsident zählte einmal sieben Staaten auf, die er „platt machen“ wollte. Angeblich wegen 9/11, obwohl, sofern die ganze 9/11- Geschichte überhaupt stimmt, die Flugzeug- Attentäter und deren Helfer allesamt Saudis gewesen sein sollen und die Saudis trotzdem nach wie vor zu den besten Freunden der Amis zählen. Von diesen sieben Staaten sind der Iran, Nordkorea und Kuba bis jetzt verschont geblieben vor der Demokratisierung durch US- und NATO- Bomben. Kuba kann allerdings von der Liste gestrichen werden; dort wird statt Bomben der Dollar eingesetzt. Syrien wurde auch (noch) nicht richtig demokratisiert, denn durch tatkräftige Unterstützung der Russen konnte sich die rechtmäßig eingesetzte Regierung unter Präsident Assad bis jetzt halten.

Jetzt kommt es also seit einigen Tagen im Iran „ganz zufällig“ zu gewalttätigen Demonstrationen mit Toten und es wird offiziell zumindest vermutet, dass „Feinde der Revolution“, Mitglieder des „Islamischen Staates“ und „ausländische Agenten“ hinter den Demonstrationen und dem Aufruhr stecken. Ein iranischer TV- Sender berichtet sogar, dass „mit Jagd- und Militärwaffen“ ausgerüstete Menschen in die Menge geschossen hätten. Das erinnert fatal an die Geschehnisse beim sogenannten „Euro- Maidan“ in der Ukraine, als beim vom Westen gesteuerten Putsch die rechtmäßige Regierung gestürzt und weit über 100 Menschen, Demonstranten wie Polizisten, von Heckenschützen erschossen wurden. Dieses Massaker wollte man den Sicherheitskräften in die Schuhe schieben. Mittlerweile ist aber bewiesen, dass die regierungstreuen Sicherheitskräfte Opfer und nicht Täter waren. Auf verblüffend ähnliche Weise geht es jetzt also im „Schurkenstaat“ Iran los. Es darf jetzt gerätselt werden, ob es sich da um einen „Arabischen Frühling 2.0“ handelt oder um einen Putschversuch a la Ukraine, beides unter der Regie westlicher Mächte oder Organisationen wie z. B. der „Open Society Foundation“ oder deren Ableger, die ja alle auf solche Sachen spezialisiert sind. Als letzte Möglichkeit kommen rein inneriranische Protestkundgebungen, ausgelöst durch Unzufriedenheit in wirtschaftlichen oder auch ideologischen und gesellschaftlichen Bereichen, in Frage. Die Variante der von außen angezettelten Unruhen ist aber wahrscheinlicher. Aus Sicht des Westens gibt es viele Gründe, den Iran zu destabilisieren und die ganze Region instabil zu halten. Öl und Gas sind nur zwei dieser vielen Gründe.

Ein Armutszeugnis

Silvester. Schwere LKW´s, an neuralgischen Punkten platziert, sowie Poller, als riesige Geschenkpackerl getarnte Betonblöcke, Videokameras, mit Langwaffen ausgestattete Polizisten, Zivilstreifen etc. sollen bei den öffentlichen Silvesterfeiern den Eindruck erwecken, dass die Sicherheit gewährleistet ist. So hört man es in den Nachrichten. Dass die Krankenhäuser für Eventualitäten gerüstet sein müssen, versteht sich von selbst; das wird aber nicht so offen gesagt.

Das ist ein beschämendes Armutszeugnis, ein trauriges Eingeständnis des Versagens. Jeder weiß, dass solche Vorkehrungen vor ein paar Jahren in dieser Größenordnung nicht annähernd nötig waren; jeder weiß, woher der Großteil der Bedrohung kommt und wir nehmen das mittlerweile stillschweigend und emotionslos zur Kenntnis. Ist halt so. Wir bewachen und beschützen unsere Veranstaltungen jetzt besser als wir unsere Grenzen je beschützt haben. Die wir zu beschützen verpflichtet gewesen wären. Es ist ein Armutszeugnis.

 

Ja, und ich wünsche allen Lesern

einen angenehmen Silvesterabend

(für einige ist es schon zu spät; sorry!)

und

Ein Gutes Neues Jahr 2018 !!

Lauter Verrückte

Knapp vor Silvester ist ganz besonders in Deutschland vielen Menschen wieder eingefallen, was da vor zwei Jahren hauptsächlich in Köln, aber auch in Hamburg, München, Innsbruck und wer weiß wo noch alles los war. Und es ist den Leuten auch wieder eingefallen, wer die meisten Täter waren und wie die Politik und die Exekutive und die Medien großteils darauf reagierten und wie viele der Täter vor Gericht kamen. Deswegen will man dieses Mal entsprechend darauf vorbereitet sein. In Köln gab es schon zu Weihnachten strenge Kontrollen, wenn man in den Dom wollte und für Silvester wird es auf der Domplatte ein Polizeiaufgebot geben, das sich gewaschen hat. Man kann nur hoffen, das es was bringt. Es ist ja völlig verrückt; jetzt müssen die Menschen vor denen beschützt werden, denen sie gar nicht lange zurückliegend voller Begeisterung Schutz und Hilfe gewährten. Aber die Politik weiß ja Abhilfe, wenn es für Frauen kritisch werden sollte. Da hatte doch die Oberbürgermeisterin die zündende Idee mit der „Armlänge Abstand“. Zu Silvester könnte es im Getümmel aber zu eng werden, um die passende Distanz anzuzeigen und deswegen kam die oberschlaue Oberbürgermeisterin mit einer verbesserten Idee. Sie setzt auf Respekt und deswegen werden tausende bunte Armbändchen mit der Aufschrift „Respect“ verteilt. Die sollen vermutlich wie ein Woodoo- Zauber wirken und potentielle testosterongesteuerte und alkoholgeschwängerte Triebtäter, Taschendiebe und ähnliche liebe Zeitgenossen auf wunderbare Weise von ihrem schändlichen Vorhaben abhalten. Wenn das keine verrückte Idee ist, was dann? Vielleicht kann man es auch als den Strohhalm sehen, an den sich eine Ertrinkende klammert.

Beim Rennen um den Titel der „Schnapsidee für Silvester 2017“ macht auch Berlin mit. Bei der Silvesterparty am Brandenburger Tor wird heuer erstmals eine spezielle Schutzzone für Frauen eingerichtet. Dorthin können sich Frauen zurückziehen, nachdem ihnen Belästigung oder Schlimmeres widerfahren ist oder auch mit viel Glück noch vorher, sofern sie es im Gedränge dorthin schaffen. Sie können sich dort dann mit geschulten Kräften über das Erlebte unterhalten. So ganz ungezwungen, wenn ihnen danach ist. Es wird also ein männerfreier und somit – theoretisch – gewaltfreier Bereich geschaffen, weil Politik und Behörden gegen Horden von potentiellen Gewalttätern und Unruhestiftern fast kapituliert haben. Man trennt also die Männer von den Frauen, weil der Staat die Sicherheit der Frauen sonst nicht mehr garantieren kann. Eine Geschlechtertrennung; das ist verrückt, das ist fast schon kriminell. Den Frauen wird die Gleichberechtigung genommen, um sie beschützen zu können. Hört jemand deswegen einen Aufschrei der Feministinnen ? Man hört nur Stille, aber warum? Diese „Safety- Area“, die Schutzzone für Frauen, ist das Eingeständnis des Versagens der Politik. Wenn man eine Sicherheits- oder Schutzzone braucht, dann muss es Zonen der Unsicherheit geben. Das zuzugeben, ist verrückt. Aber das schnallt die Politik anscheinend nicht. Das ist zu Silvester die erste Geschlechtertrennung auf einem öffentlichen Platz bei einer öffentlichen Veranstaltung. Deutschland ist damit am besten Weg zu einem schariakonformen Land. Bald gibt es wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen nur mehr nach Frauen und Männern getrennte Veranstaltungen.