Wenn in Österreich das Wort „Eurofighter“ausgesprochen wird, ist das fast gleichbedeutend damit, von kriminellen Machenschaften zu sprechen. Das begann schon beim Kauf dieser mit Abstand teuersten Variante der damals zur Auswahl stehenden Flugzeuge. Der Kauf dieser Maschinen war nicht nur durch nichts gerechtfertigt, diese Maschinen waren obendrein um vieles zu teuer, sie waren und sind mängelbehaftet, sie mussten teuer nachgerüstet werden, sie sind nur sehr bedingt einsetzbar, sie sind selten einsatzbereit und sie sind fast „unbezahlbar“, was die laufenden Kosten betrifft. Alles in allem: Österreich hat sich für ein Vermögen ein paar Schrottmaschinen eingehandelt. Die Frage ist offen, wessen Wünsche mit dem Kauf dieser Maschinen erfüllt wurden. Dieser Kauf ist nach wie vor ein Milliarden- Skandal. Zusätzlich wurde von der damaligen Regierung ganz Österreich mit dem Märchen von den „Super- Gegengeschäften“ für blöd verkauft.

Aus ganz banaler Geldnot wurde die Bestellung von 18 Stück auf 15 Stück reduziert und das Vertragswerk und die Abmachungen rund um diese Reduktion beinhalten den nächsten Skandal. Das wurde jetzt durch heimliche Weitergabe dieses Vertragswerkes bekannt. Dadurch ist die nächste Regierung in Erklärungsnotstand. Zuerst also unter Kanzler Schüssel, dann unter Kanzler Gusenbauer.

Wie wäre es, die werten Herrschaften samt ihren damaligen engsten Vertrauten und Mitverantwortlichen in Beugehaft zu nehmen, bis Erinnerung und Gesprächigkeit gleichermaßen zurückkommen und einsetzen, um endlich Licht in das dunkle Milliardenloch zu bringen. Dann wäre immer noch Zeit, über die Dauer der Haftstrafen für die Verantwortlichen nachzudenken.

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