„Die ich rief, die Geister, werd´ ich nun nicht los“. Diesen Vers aus Goethe´s „Zauberlehrling“ kann sich die deutsche Kanzlerin Merkel nach der Terror- Attacke in Hamburg zum wiederholten Male zu Gemüte führen. Auch dieser Attentäter war als Islamist amtsbekannt. Auch dieser Attentäter konnte wegen fehlender Papiere nicht abgeschoben werden, wie der Hamburger Bürgermeister erklärte. Merkel war es ja, die 2015 die Massenzuwanderung nach Europa in Gang gesetzt hat und sie war es, die die Grenzöffnung angeordnet hat. Statt der Reisedokumente hatten die Flüchtlinge Smartphones dabei, aber das machte nichts. Es gab ja keine Kontrollen. Ausschlaggebend für die Grenzöffnung waren auch nicht „humanitäre Gründe“, wie der Eindruck erweckt werden sollte, sondern schlicht und einfach die Weigerung, Verantwortung zu übernehmen und „unschöne Bilder“ zu riskieren. Anders formuliert: Der Grund der Grenzöffnung war Verantwortungslosigkeit; vielleicht haben auch fremde Interessen eine Rolle gespielt. Das wurde mittlerweile in einem Buch belegt.

Einige Terrorattacken in Deutschland, darunter auch jene von Hamburg, sind nachweislich das Werk von Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kamen und wegen fehlender Papiere nicht abgeschoben werden konnten. Wegen fehlender Dokumente und/ oder fehlender Rücknahmeabkommen können in Deutschland aber zehn- oder gar hunderttausende Menschen ohne Aufenthaltstitel nicht abgeschoben werden. Merkel hielt sich wohl für eine große Zauberin und wurde als schlechter Zauberlehrling enttarnt. Unser Ex- Kanzler Faymann war ein williger Gehilfe Merkels und hat Österreich die gleichen Probleme eingebrockt. Es sind hauptsächlich Probleme gesellschaftlicher, sicherheitspolitischer und finanzieller Art.

Der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ muss längst auch in Europa geführt werden. Auch als Folge einer falschen und verantwortungslosen Politik und gerade deswegen ist es eigentlich unverständlich, dass in Deutschland wie in Österreich laut Umfragen die Regierungsparteien wieder vorne liegen, es also nach der Wahl wie gehabt weitergehen wird. Die Wähler wollen anscheinend nicht wahrhaben, dass es sehr wohl auch Alternativen zur herrschenden Klasse gibt, auch wenn die keine Kanzlerkandidaten stellen. Man könnte also resignierend sagen: Das Volk bekommt die Regierung, die es verdient.

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