Die Stadt Wien hat eine Jugendstudie in Auftrag gegeben. Das Thema war Identität und Radikalisierungsgefahr und die Ergebnisse sind alarmierend. Wie die „Krone“ unter dem Titel: „Wien: Jeder 3. Muslim stellt Religion über Gesetze“ berichtet, lehnen 27 Prozent der muslimischen Befragten den Westen ab, stellen ihre Religion über österreichische Gesetze, sind stark antisemitisch, haben mehrheitlich was gegen Homosexualität und sympathisieren mit dem Dschihadismus.

Das ist in etwa das, was man unter Österreichern schon lange hören kann, denn die sind Tag für Tag mit den realen Bedingungen konfrontiert, kennen die Probleme sozusagen „aus erster Hand“. Wenn die Sonntagsredner, Schlafwandler, Dampfplauderer, Realitätsverweigerer und Traumdeuter  (gilt auch für die -Innen) immer noch nicht munter werden, dann wäre es höchste Zeit, den sprichwörtlichen „nassen Fetzen“ anzuwenden. Wenn da jetzt Meldungen daherkommen wie: „Jugendliche reden über Dinge, denen sie noch gar nicht gewachsen sind“ oder „von ihnen gehe keine Gefahr aus….“ dann zeugt das von völliger Ahnungslosigkeit und unbegreiflicher Naivität. Immerhin wurden junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren befragt und keine Schulanfänger und es gibt, Gott sei Dank als Einzelfälle, 13-, 14-, 15- jährige Zuwanderer, die durch Raubüberfälle und Messerstechereien schon „berühmt“ wurden.

Eine ähnliche Studie unter dem Titel: „Fundamentalismus unter Muslimen „alarmierend““ wurde bereits Ende 2013 veröffentlicht. Die war allerdings wesentlich repräsentativer, da Migranten und Einheimische in sechs europäischen Ländern dazu befragt wurden. Laut dieser Studie waren in den sechs Ländern sogar für zwei Drittel der befragten Muslime die religiösen Gesetze des Korans wichtiger als die Gesetze des Staates. Geändert hat sich, wie man sieht, so gut wie nichts. Die höhere Zustimmung für die religiösen Gesetze kam daher, dass andere befragte europäische Länder schon wesentlich mehr islamisiert sind wie Österreich.

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