Der IS ist im Irak und in Syrien so ziemlich am Ende. Viele überlebende IS- Kämpfer sind dank großzügiger Unterstützung durch die USA bzw. deren unterstützte „Rebellen“- Gruppen aus den Kampfzonen wie z. B. Idlib geflüchtet und zumindest die aus Europa ausgereisten Dschihad- Krieger werden nach und nach auch großteils wieder nach Europa zurückkehren. Es werden aber auch nicht- europäische Gotteskrieger weiterhin als „Flüchtlinge“ nach Europa streben. Im Umgang mit den radikalen und radikalisierten IS- Kämpfern scheiden sich aber die Geister.

Europa führt, wenn überhaupt, nur halbherzige Grenzkontrollen durch (ja, ein paar Länder wie z. B. Ungarn tanzen da aus der Reihe); es kann somit nur geschätzt werden, wie viele „Gefährder“ vom Sozialstaat wieder umsorgt werden und es gibt massive Probleme, diese „Gefährder“ permanent zu überwachen. Vielleicht fehlt es aber auch am politischen Willen dazu. Dafür werden jetzt Weihnachtsmärkte mit Betonblöcken (ironische Stimmen in Deutschland sprechen von „Merkelsteinen“) etc. abgesperrt und durch Polizeistreifen in Uniform und auch in Zivil bewacht. Die Sicherheit kann zwar nicht garantiert werden, es soll nur ein Gefühl der Sicherheit erzeugt werden. Die USA gehen einen anderen Weg, um sich vor Dschihad- Heimkehrern und geflüchteten IS- Terroristen zu schützen. Die USA stiegen jetzt aus einer UN- Vereinbarung zur Migration aus, um Land und Leute besser beschützen zu können. Sie haben den UN- Generalsekretär Guterres darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie nicht länger am globalen Flüchtlings- und Migrationspakt der UNO mitarbeiten werden. Die USA vertreten die Meinung, dass die zu dem Pakt verabschiedete New Yorker Erklärung „unvereinbar“ sei mit der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik der USA. Deshalb habe Präsident Trump entschieden, aus dem Pakt auszusteigen. Die UN- Botschafterin der USA erklärte aber, die Regierung werde weiterhin Flüchtlinge auf der ganzen Welt „großzügig“ unterstützen. Sie wolle aber selbst entscheiden, wie die Grenzen am besten geschützt werden und wer einreisen darf. US- Regierungsmitglieder und Senatoren haben ja nicht erst einmal den Schutz der Bevölkerung über das Wohl von Flüchtlingen gestellt.

Dieser Wille zur Entscheidung fehlt den Regierungen der „guten“ Staaten in Europa. Allerdings genießen die USA auch den grossen geografischen Vorteil, dass es keine Landverbindung oder leicht überwindbare Seewege zu IS- Gebieten oder Fluchtregionen wie Afrika gibt.

Hunderte IS- Kämpfer durften im Konvoi fliehen:

USA ziehen sich aus Flüchtlingsvereinbarung der UNO zurück:

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