Wenn man die Medien auch nur am Rande verfolgt, kommt man nicht umhin zu sagen, dass in Deutschland wirklich was los ist. Nicht nur im Fasching, pardon, im Karneval, sondern das ganze Jahr. Und wenn man ein paar Jahre zurückgeht, dann erinnert man sich, dass 2015 die Regierung wegen möglicher unschöner Bilder zu feige war, die Grenze zu schließen und statt dessen den illegalen Einmarsch von mehr als einer Million „Flüchtlingen“ mit „humanitären Gründen“ rechtfertigte. Österreich spielte da übrigens auch eine Rolle, hat tatkräftig mitgespielt. Viel später stellte sich heraus, dass hunderttausende Asylanträge noch immer nicht bearbeitet waren. Dann wurde bekannt, dass es in ganz Deutschland hunderttausende rechtskräftig abgelehnteAsylwerber gibt, welche aber nicht ausreisen und auch nicht abgeschoben werden bzw. nicht abgeschoben werden können/dürfen. Auch das erinnert, abgesehen von der Größenordnung, stark an Österreich. Ende September letzten Jahres war zu lesen: “ … In Deutschland sind bereits 643.000 Menschen zur Fahndung ausgeschrieben, darunter rund 450.000 Ausländer. Auf eine Kleine Anfrage der AfD- Fraktion im Deutschen Bundestag hat die Bundesregierung diese Zahlen nun erstmals nicht mehr geleugnet“. In einigen Fällen mussten Abgeschobene wieder nach Deutschland zurückgeholt werden. Aus Simbabwe z. B. oder aus der Russischen Föderation, aus Afghanistan, aus Tunesien. Wie hieß es doch: „Über Afrika lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt“. Mit dem Flugzeug wird aber nicht nur abgeschoben, viele Asylwerber kommen seit ein paar Jahren auch mit dem Flugzeug. Aus Italien, aus Griechenland, aus der Türkei. Es gibt in Deutschland unter Muslimen viele Zwangsverheiratungen und die Behörden schauen zu, tolerieren das. Auch Kinderehen werden toleriert.

Das sind aber noch die eher „harmlosen“ Sachen. Schlimmer ist, dass der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt angeblich von Behörden gedeckt wurde, dass Informationen unterdrückt wurden. Der Attentäter wurde ja letztendlich in Italien von der Polizei erschossen. Und auch beim Messermord an einem Deutsch- Kubaner in Chemnitz ist bis heute vieles unklar. Ein ursprünglich wegen Tatverdacht inhaftierter und dann freigelassener Iraker hat jetzt Staatsanwalt und Haftrichter geklagt. Ein Tatverdächtiger ist bis heute nicht gefasst, ebenfalls attackierte Begleiter des Ermordeten wurden angeblich bis heute nicht befragt. Bei all den Morden durch Asylwerber oder Flüchtlinge, und das waren nicht wenige, sprach man, falls man überhaupt davon sprach, von „Einzelfällen“. Im Bremer Flüchtlingsamt wurden hunderte Asylanträge zu Unrecht bewilligt. Die Amtsleiterin, so hieß es, betrüge „das System“, um Syrern den Aufenthalt in Deutschland zu sichern.

Das ist aber alles nichts gegen das, was jetzt publik wurde. „Die Welt“ schreibt dazu: „Behörden ignorierten tausende Hinweise auf Kriegsverbrecher“. Ab 2014 ist in Deutschland im Zuge des starken Flüchtlingszuzugs mehr als 5.000 Hinweisen auf mögliche Kriegsverbrecher unter den Asylwerbern nicht nachgegangen worden, nur in 129 Fällen wurden Ermittlungen aufgenommen. Das Innenministerium meint dazu nur, die große Zahl an Hinweisen habe es nicht zugelassen, allen durch polizeiliche Vernehmungen nachzugehen. Basta. Anscheinend stehen Kriegsverbrecher vom Syrien- oder Irakkrieg in Deutschland unter Schutz. Heimkehrwilligen IS- Kämpfern will man die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen, tönt es laut. Aber nur, wenn sie eine zweite Staatsbürgerschaft besitzen, hört man hinterher ganz leise.

Jetzt aber weg vom Chaos rund um Asylwerber, hin zur Tagespolitik. In Venezuela gibt es ja Bestrebungen, den legitimen Präsidenten Maduro wegzuputschen. Ein selbst ernannter und von den USA unterstützter „Interimspräsident“ will die Macht an sich reißen und wird von den USA, der EU sowie mehreren südamerikanischen und anderen Staaten schon als Präsident anerkannt. Der deutsche Botschafter hat offensichtlich seine Begeisterung für den Putschisten übertrieben. Er wurde von der Maduro- Regierung wegen seiner Einmischung in die internen Angelegenheiten Venezuelas dafür ausgewiesen. Er bekam 48 Stunden Zeit, das Land zu verlassen.

Bei dieser Auflistung, die aber nur der Spitze eines Eisberges gleichkommt, , möchte man meinen, dass von einem gescheiterten Staat, einem „failed state“, die Rede ist. Dabei ist doch von Deutschland die Rede.

Werbeanzeigen