Mit einer gehörigen zeitlichen Verzögerung realisiert die Politik anscheinend erst, was in Wien- Favoriten einige Tage lang ablief. Jetzt stehen die Damen und Herren aus der Politik da mit langen Gesichtern und schauen ungläubig und verschreckt aus der Wäsche und ringen um fadenscheinige Erklärungen – und wollen nicht wahrhaben, dass das wieder einmal eine krachende Niederlage der einseitigen Integrations- und der Multikulti- Bemühungen war. (Das gilt aber nicht für die grüne Wiener Vizebürgermeisterin Hebein. Die wurde auch bei dieser Demo auf Seiten der linken Gewalttäter und Randalierer gesichtet. Aber wahrscheinlich kam sie nur ganz zufällig auf dem Weg nach Hause in das Gedränge.) Es war ja nicht das erste Mal, dass sich Türken und Kurden samt ihren hiesigen linken oder meinetwegen auch rechten Verbündeten bekriegten. Es ist aber auch nicht das erste Mal, dass hinterher von der Politik markige Sprüche zu vernehmen sind. Nur; geändert hat sich noch nie was und es wird sich auch nach diesem Mal nichts ändern, befürchte ich. Die Politik setzt wieder auf den Gewöhnungseffekt und  auf das Vergessen. Die Leute sollen sich an die Straßenschlachtern, Demos und politisch motivierten Aktionen gewöhnen und sie sollen vergessen, dass fast alle Parteien diese extremen Organisationen wie die „Grauen Wölfe“ oder die „PKK“ oder andere  gehätschelt, unterstützt und umworben haben. Ein Teil von ihnen sind ja potentielle Wähler, auch wenn sie mittlerweile schon eigene Parteien haben. Die ethnischen und/oder ideologischen Auseinandersetzungen nimmt man stillschweigend in Kauf; man ist ja weltoffen und tolerant. Außerdem gibt es auch unter anderen Ethnien immer wieder blutige Auseinandersetzungen. Afghanen, Tschetschenen, Nigerianer, Syrer, Marokkaner usw. gehen immer wieder mit Messern, Eisenrohren, Holzlatten etc. aufeinander los, wie aus Zeitungsartikeln und Internet- Videos zu den Massenschlägereien zu erfahren ist. Es gibt aber auch Berichte, dass die Polizei Massenschlägereien gerade noch verhindern konnte. Wenn jetzt gegen Türken und Kurden mit der vollen Härte des Gesetzes vorgegangen werden soll (das glaubt aber niemand), dann müsste das ja auch bei den anderen Ethnien so sein; wegen der Gleichbehandlung.

  Wenn die Politik auch jetzt noch nicht kapiert hat, dass wir in Österreich längst Parallelgesellschaften haben und wir uns Gewalt und Kriminalität und nicht akzeptable Traditionen ins Land geholt haben, dann wird sie es nie kapieren.

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Dieses Foto, ich machte es vor ein paar Jahren in Dresden, fiel mir zum Artikel wieder ein.